Nach dem tragischen Lkw-Unfall in der Schramberger Innenstadt, bei dem eine 29-jährige Mutter und ihr dreijähriger Sohn ums Leben kamen, ist die Anteilnahme enorm. Für die hinterbliebene Familie wurde nun eine Spendenaktion ins Leben gerufen – binnen kurzer Zeit kamen bereits zehntausende Euro zusammen.
Schramberg – Der tödliche Unfall in der Innenstadt von Schramberg hat weit über die Region hinaus für Bestürzung gesorgt. Eine 29-jährige Mutter und ihr dreijähriger Sohn waren am Mittwochmorgen von einem Lastwagen erfasst worden und starben noch am Unfallort. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Fahrer vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über das Fahrzeug verloren.
Wie berichtet, raste der Lkw über den Gehweg, rammte mehrere Fahrzeuge und kam erst an einer Hauswand zum Stehen. Die Frau war mit ihren Kindern unterwegs, als sich das Unglück ereignete.
Nun zeigt sich die große Solidarität der Menschen: Unter dem Titel „Spendenaufruf in stillem Gedenken an Miri und Ron“ wurde auf der Plattform GoFundMe eine Spendenaktion gestartet. Ziel ist es, die Familie in dieser schweren Zeit zu unterstützen.
In dem Aufruf heißt es, dass „mit tiefem Schmerz und großer Bestürzung“ die beiden aus dem Leben gerissen wurden. Besonders tragisch: Zurück bleiben neben dem Vater zwei Kinder – die Zwillingsschwester des verstorbenen Jungen sowie ein weiterer Sohn im Schulalter.
Zurück bleiben zwei Kinder: Rons Zwillingsschwester sowie ein weiterer SohnAjan im Schulalter, die nun ohne ihre Mama und ihren Bruder aufwachsen müssen. In dieser schweren Zeit möchten wir die Familie nicht alleine lassen. Wir bitten von Herzen um eure Unterstützung, um eine würdevolle Beerdigung für Miri und Ron zu ermöglichen und den Kindern in ihrer Zukunft etwas Halt zu geben.
Aus dem Spendenaufruf.
Die Resonanz ist überwältigend. Bereits kurz nach Start der Aktion gingen zahlreiche Spenden ein. Innerhalb weniger Stunden kamen über 10.000 Euro zusammen. Zunächst war das ursprüngliche Spendenziel von 65.000 Euro erreicht worden, am späten Donnerstagvormittag wurde es auf 120.000 Euro heraufgesetzt.
Die Initiatoren hoffen, mit den Spenden zumindest einen Teil der finanziellen Sorgen der Familie abfedern zu können – etwa für die Betreuung der Kinder oder anstehende Kosten.
Der Unfall selbst erschüttert weiterhin die gesamte Region. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit einem Großaufgebot vor Ort, auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
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