Auf der A81 in Fahrtrichtung Stuttgart hat sich am Montagmorgen zwischen den Anschlussstellen Villingen-Schwenningen und Rottweil ein medizinischer Notfall ereignet. Ein Notarzt musste zur Versorgung eines Patienten schnell an die Einsatzstelle gebracht werden. Dabei kam es zu einem ungewöhnlichen Manöver des Rettungshubschraubers Christoph 11.
Der in Villingen-Schwenningen am Schwarzwald-Baar-Klinikum stationierte Rettungshubschrauber setzte nach Angaben aus dem Einsatzgeschehen kurzfristig direkt auf der Fahrbahn der Autobahn auf, um den Notarzt möglichst schnell aussteigen zu lassen. Unmittelbar danach hob der Hubschrauber wieder ab. Der Pilot stellte ihn auf einem Feldweg neben der Autobahn ab.
Der Pilot von Christoph 11 bedankte sich im Gespräch mit der NRWZ ausdrücklich bei einem bislang unbekannten Autofahrer, der in dieser Situation anhielt und damit half, dem Hubschrauber, die Landung und dem Notarzt den kürzestmöglichen Weg zum Patienten zu ermöglichen. Zum Zeitpunkt der Landung des Rettungshubschrauber sei die Unfallstelle noch nicht abgesichert gewesen.
Hintergrund des Geschehens, wie es ein Polizeisprecher der NRWZ schilderte, war ein medizinischer Notfall. Ein Autofahrer habe einen Krampfanfall des neben ihm sitzenden Sohnes bemerkt, rechts angehalten, und den Notruf gewählt. Die Retter waren schnell vor Ort.
Der Patient wurde anschließend nicht mit dem Hubschrauber, sondern bodengebunden mit einem Rettungswagen in das nahe Schwarzwald-Baar-Klinikum transportiert. Neben dem Rettungsdienst war auch die Polizei im Einsatz.
Die Autobahn musste für das Landemanöver und die Versorgung des Patienten lediglich kurzfristig gesperrt werden. Entgegen anderslautender Meldungen gab es keine Vollsperrung.











