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„Thomas-Philipps“-Markt in Schramberg startet wieder am Montag

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SCHRAMBERG –  Am Montag eröffnet  Christoph Moosmann mit seinem Team den Thomas-Philipps-Markt in der Majolika. Dort, wo einige Zeit ein „Picks-raus“-Laden war, hat Moosmann sich eingemietet. Mitte Januar war der Markt im Norden der Stadt nach einem massiven Erdrutsch nicht mehr zu betreten und von den Behörden gesperrt worden. 

Moosmann hatte einen neuen Standort gesucht, um sein Dutzend Mitarbeiter weiter beschäftigen und seine Kunden weiter bedienen zu können. „Aber  eines ist klar, eine Dauerlösung ist das nicht“, so Moosmann. Die Räume in der Majolika sind wesentlich kleiner als im ehemaligen Handelshof. Auch gebe es viel weniger Parkplätze.

Wiedereröffnung am Montag an neuer Stelle. Fotos: him

Aus dem bisherigen Markt habe man einige Waren retten können. „Aber die meisten Lebensmittel waren nicht mehr zu verkaufen“, so Moosmann, einen Teil habe er der Tafel gegeben, verderbliche Sachen wie Wurst musste er wegwerfen.

Aufräumen hat begonnen ….

Unterdessen gehen die Aufräumarbeiten unterhalb der Ruine Schilteck weiter. Mit einem Bagger ist ein Streifen entlang des Haupteingangs  frei geräumt. Auch hinter dem Gebäude haben Bauarbeiter  Schlamm, Geröll und Bäume  abgegraben. Aber noch türmen sich tausende Tonnen Schutt, Schlamm, Holz und anderer Unrat auf dem Parkplatz vor dem Markt.

Die Stadt hat unterdessen ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die geologische Herkunft des Materials auf dem Parkplatz feststellen soll, so Oberbürgermeister Thomas Herzog auf Nachfrage. „Die Kosten übernimmt unsere Versicherung.“
Im Hintergrund steht dabei die Frage, wer für die Ablagerung in der Klinge beim Schilteckhof zuständig war, ob es sich um Aushubmaterial für städtische Projekte  handelt, das dort im städtischen Auftrag abgelagert wurde, oder um eine „wilde“ Deponie.

…aber es bleibt noch viel zu tun.
... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. 2026 hat er die NRWZ auf eigenen Antrieb verlassen, auch, um sich einem eigenen journalistischen Projekt zu widmen. Mehr über ihn hier.

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