SCHRAMBERG  –  Der Sul­ge­ner Lei­ter­plat­ten­her­stel­ler Schwei­zer hat Kurz­ar­beit ange­mel­det. Damit folgt das Unter­neh­men Kern-Lie­bers in der Nach­bar­schaft. Dort müs­sen Beschäf­tig­te in eini­gen Abtei­lun­gen im Bereich Tex­til bereits seit Ende des Jah­res kurz­ar­bei­ten.

Ab dem 1. März wer­den die Schwei­zer-Mit­ar­bei­ter zunächst zeit­lich begrenzt tage­wei­se zu Hau­se blei­ben müs­sen. Zur Begrün­dung hat das Unter­neh­men die Unsi­cher­hei­ten auf dem Auto­mo­bil­markt und die Ent­wick­lun­gen im Ver­hält­nis USA-Chi­na ange­führt. Bei den Auto­bau­ern habe die Ein­füh­rung der neu­en WLTP-Abgas­norm für alle neu­en Autos und die Dis­kus­sio­nen um Die­sel-Fahr­ver­bo­te zu einem Ver­trau­ens­ver­lust und einer Zurück­hal­tung bei den Kun­den geführt.

Auf­grund der Kon­junk­tur­schwä­che der Auto­mo­bil­in­dus­trie und der dar­aus fol­gen­den Auf­trags­ver­schie­bun­gen“ habe man die Kurz­ar­beit bean­tragt, so das Unter­neh­men.