LG Rottweil dreimal im Landeswettbewerb

Jugend forscht

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Mit dabei bei der Preisverleihung: Der Schulchor des erfolgreichen Leibniz-Gymnasiums Rottweil.Vorn Maskottchen Minty. Fotos: Karl Storz
Hinweis der Redaktion: Diese Pressemitteilung haben wir nicht oder nur oberflächlich redaktionell bearbeitet. Sie wurde direkt in das Angebot der NRWZ übernommen.

Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ präsentierten 151 Schülerinnen und Schüler beim Regionalwettbewerb Jugend forscht Donau-Hegau insgesamt 83 Forschungsprojekte im Trainings-Center der Tuttlinger Medizintechnik-Firma Karl Storz. Drei Teams des Rottweiler Leibniz-Gymnasiums zogen in den Landeswettbewerb ein.

Tuttlingen – An zwei Wettbewerbstagen zeigten die jungen Talente eindrucksvoll, wie kreativ, reflektiert und lösungsorientiert sie sich mit wissenschaftlichen Fragestellungen auseinandersetzen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten am öffentlichen Wettbewerbstag – erstmals an einem Samstag – die Gelegenheit, die Projekte kennenzulernen und mit den Nachwuchsforschenden ins Gespräch zu kommen.

Plattform für Neugier, Austausch und Weiterentwicklung

Der Regionalwettbewerb bot den Teilnehmenden erneut eine wertvolle Bühne, um ihre Ideen vor Fachjurys, der Öffentlichkeit sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Bildung und Politik zu präsentieren. Die Bandbreite der Projekte reichte von technischen Innovationen über naturwissenschaftliche Experimente bis hin zu gesellschaftlich relevanten Fragestellungen aus Umwelt und Arbeitswelt. „Jugend forscht ist weit mehr als ein Wettbewerb – es ist ein Ort des Lernens, des Austauschs und der persönlichen Weiterentwicklung“, betonte Wettbewerbsleiter Roland Renner. „Die Jugendlichen haben mit großer Sorgfalt, Ausdauer und Begeisterung an ihren Projekten gearbeitet. Die Qualität und Vielfalt der Arbeiten haben die Jury vor anspruchsvolle Entscheidungen gestellt.“

Auch Carmen Butsch, Patenbeauftragte für Jugend forscht bei KARL STORZ, zeigte sich beeindruckt: „Die jungen Forscherinnen und Forscher bringen nicht nur fachliches Können mit, sondern auch Mut, Kreativität und den Willen, Dinge zu hinterfragen. Genau diese Fähigkeiten brauchen wir für die Zukunft. Es freut uns sehr, den Wettbewerb erneut als Patenunternehmen begleiten zu dürfen.“

Inspirierende Atmosphäre im Trainings-Center

Am ersten Wettbewerbstag nahmen sich die Jurorinnen und Juroren viel Zeit, um die Projekte im direkten Austausch mit den Teilnehmenden eingehend zu bewerten. Bereits zuvor hatten zahlreiche Schulklassen aus der Region die Ausstellung besucht und sich von den präsentierten Ideen und Experimenten inspirieren lassen. Neben den Projektständen bot ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm zusätzliche Einblicke.

Feierlicher Abschluss in der Stadthalle

Den feierlichen Höhepunkt bildete die Siegerehrung am Samstagnachmittag in der Stadthalle Tuttlingen. In einem festlichen Rahmen wurden die Preisträgerinnen und Preisträger für ihre Leistungen ausgezeichnet und erhielten viel Applaus von Eltern, Lehrkräften und Unterstützenden. Musikalisch wurde die Veranstaltung von der Werkskapelle von KARL STORZ begleitet, für humorvolle Unterhaltung sorgte Comedian und Zauberkünstler Martin Sierp. Auch Maskottchen Minty durfte bei der Preisverleihung nicht fehlen und zauberte vielen Teilnehmenden ein Lächeln ins Gesicht. Ein Gewinnerteam fasste seine Eindrücke so zusammen: „Die intensive Arbeit am Projekt und die Gespräche mit der Jury waren eine große Bereicherung. Wir haben viel gelernt und nehmen wertvolle Erfahrungen mit.“

Ausblick auf die Landeswettbewerbe

Insgesamt qualifizierten sich 15 Teams für die Landeswettbewerbe von Jugend forscht. Acht Teams aus der Altersklasse ab 15 Jahren vertreten die Region Donau-Hegau im April beim Landeswettbewerb Jugend forscht in Aalen, darunter das Leibniz-Gymnasium Rottweil (2x). Insgesamt wurden drei Projekte am Schülerforschungszentrum in Tuttlingen ausgearbeitet. In der Altersklasse Jugend forscht Junior ziehen sieben Teams in den Landeswettbewerb nach Balingen ein, darunter das Leibniz-Gymnasium Rottweil. Insgesamt wurden vier Projekte am Schülerforschungszentrum in Tuttlingen erarbeitet. Darüber hinaus wurden 17 Sonderpreise vergeben. Der Schulpreis der Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg (IHK) ging an acht verschiedene Schulen. Der vom Rotary Club Tuttlingen gestiftete Sonderpreis wurde erneut an alle Erst- und Zweitplatzierten bei Jugend forscht verliehen.

Erste Preise

G006 Mikroplastikfalle 2.0: Beschichtete Zellulosefilter für einen schonenden Gewässerschutz. Jugend forscht, Geo- und Raumwissenschaften. Leibniz-Gymnasium, Rottweil. Hannes Moosmann (16), Hausen, und Jonathan Haas (15), Flözlingen. Projektbetreuung: Norbert Kleikamp, Jürgen Gräber. 1. Preis (75 Euro, Preisstifter: stern) Sonderpreis Umweltschutz (75 Euro, Preisstifter: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg).

Sie ziehen in den Landeswettbewerb ein: Hannes Moosmann und Jonathan Haas.

P016 Upstream Flow – entgegen der Schwerkraft. Jugend forscht, Physik. Leibniz-Gymnasium, Rottweil, Grigoriy Goroshko (15) Rottweil. Projektbetreuung: Jürgen Gräber, Ingo Merz. 1. Preis (75 Euro, Preisstifter: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften).

G002 Pflanzen unter Spannung, das grüne Potenzial der Agri-Photovoltaik. Jugend forscht junior, Geo- und Raumwissenschaften. Leibniz Gymnasium, Rottweil. Kim Sophie Tobert (14), Zimmern ob Rottweil, und Emilie Gu (14), Rottweil. Projektbetreuung: Norbert Kleikamp, Jürgen Gräber. 1. Preis (75 Euro, Preisstifter: stern), Sonderpreis Umwelttechnik (50 Euro, Preisstifter: Deutsche Bundesstiftung Umwelt).

Auch gut gschafft

A013 „The neck krack“ Jugend forscht, Arbeitswelt. Leibniz-Gymnasium, Rottweil. Philipp Schäf (15), Weilen u.d.R., und Mattia Banholzer (16), Villingendorf. Projektbetreuung: Jürgen Gräber und Norbert Kleikamp. 2. Preis (60 Euro, Preisstifter: Bundesministerium für Arbeit und Soziales).

C006 Von landwirtschaftlichen Abfällen zum Kunststoff. Jugend forscht, Chemie. Droste-Hülshoff-Gymnasium, Rottweil. Julian Mayer (16), Frittlingen, und Sofie Renz (17), Deißlingen. Projektbetreuung: Susanne Kleikamp, Hendrik Herrmann. 2. Preis (60 Euro, Preisstifter: Fonds der Chemischen Industrie).

A012 „Pyro tection“. Jugend forscht, Arbeitswelt. Leibniz-Gymnasium Rottweil. Hannah Mauch (16), Dunningen, und Nelja Rahimov, Villingendorf. Projektbetreuung: Jürgen Gräber, Norbert Kleikamp.

T015 Flow Break: Wie aus unvernünftigem Fahren ein Stau entsteht. Jugend forscht, Technik. Leibniz-Gymnasium Rottweil. Hannes Deiber, Zimmern, und Luca Frittelli, Dunningen. Projektbetreuung: Norbert Kleikamp, Jürgen Gräber.

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