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Arzt aus Eichsfeldklinikum: Staatsanwaltschaft Rottweil ermittelt weiter

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Rottweil – Das Ermittlungsverfahren gegen einen Arzt, der zuletzt am Eichsfeldklinikum in Thüringen gearbeitet hat, ist noch nicht abgeschlossen. Das hat die Staatsanwaltschaft Rottweil der NRWZ auf Nachfrage mitgeteilt. „Das Verfahren ist derzeit noch anhängig, die Ermittlungen dauern an“, sagt Erste Staatsanwältin Martina Sama.

Die Vorwürfe sind dieselben wie im April. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts auf versuchten Betrug. Laut Behörde hängt dieser Vorwurf mit weiteren Vorwürfen zusammen: gefährliche Körperverletzung, Missbrauch von Titeln und ein Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz. Juristen nennen das Tateinheit. Gemeint ist, dass mehrere Straftatbestände durch dieselbe Handlung verwirklicht worden sein sollen.

Der Beschuldigte ist nicht in Haft. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft geht es bei den Ermittlungen um Vorgänge außerhalb Thüringens. Wo genau diese stattgefunden haben sollen, sagte die Behörde nicht. Wenn eine Zusammenarbeit mit anderen Behörden nötig ist, findet sie statt, so die Sprecherin.

Weitere Angaben machte die Staatsanwaltschaft nicht, weil die Ermittlungen noch laufen. Für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.

Die NRWZ hatte im April an dieser Stelle über den Fall berichtet: Ermittlungen in Rottweil: Ehemaliger Klinik-Arzt im Fokus. Eine Leserin hatte uns gefragt, wie der Stand ist. Daraufhin haben wir erneut nachgefragt.


Unser Bericht vom 29. April 2026

Die Staatsanwaltschaft Rottweil ermittelt gegen einen Arzt, der bis vor Kurzem an einem Klinikum in Thüringen tätig war. Gegen ihn stehen mehrere strafrechtliche Vorwürfe im Raum. Ein Zusammenhang mit seiner früheren Tätigkeit wird derzeit verneint.

Nach Informationen der Thüringer Allgemeine führt die Staatsanwaltschaft Rottweil ein Ermittlungsverfahren gegen einen Mediziner, der bis vor wenigen Wochen an der Klinik in Thüringen beschäftigt war. Wie Oberstaatsanwalt Markus Wagner gegenüber Medien bestätigte, beziehen sich die Vorwürfe auf mutmaßliche Taten im Zuständigkeitsbereich der Behörde in Baden-Württemberg.

Im Raum stehen demnach mehrere Delikte, darunter versuchter Betrug, gefährliche Körperverletzung, der Missbrauch von Titeln sowie Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz. Details zu den einzelnen Vorwürfen wurden bislang nicht öffentlich gemacht. Die Ermittlungen befinden sich nach Angaben der Behörde noch in einem frühen Stadium.

Bereits am 24. Februar kam es laut Bericht zu Durchsuchungen – sowohl an Wohnorten des Beschuldigten als auch in einem ihm zugewiesenen Arbeitsraum innerhalb einer Klinik. Auch Polizeikräfte aus Thüringen waren demnach eingebunden.

Das Thüringische Klinikum selbst sieht nach aktuellem Stand keinen Zusammenhang mit den Ermittlungen. Auf Anfrage der Thüringer Allgemeine teilte die Einrichtung mit, dass im Zusammenhang mit der Tätigkeit des Arztes im eigenen Haus keine Strafverfahren bekannt seien. Hinweise auf geschädigte Patienten lägen ebenfalls nicht vor.

Die Staatsanwaltschaft Rottweil äußert sich derzeit zurückhaltend zum weiteren Fortgang. Angesichts des frühen Ermittlungsstandes seien aktuell keine weitergehenden Informationen möglich.

Autor / Quelle:NRWZ-Redaktion
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