Benachrichtigung

Getränkemarkt in Rottweil: Erst flutet Wasser rein, dann kommen die Einbrecher

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Axel Fleck vor seiner Filiale. Foto: Peter Arnegger
Axel Fleck vor seiner Filiale. Foto: Peter Arnegger

Ganz dicke kommt es gerade für den Betreiber des Gefako/Mebold-Getränkemarkts in der Rottweiler Heerstraße. Freitag drang nach einem Gewitter Wasser ein – die Feuerwehr musste ran. Und nun kamen Einbrecher. Sie nahmen kaum was mit.

Es ist 7 Uhr morgens an diesem Donnerstag und Axel Fleck ist bedient. „Ich hab‘ genug“, sagt er zur NRWZ. Und atmet einmal tief durch. Seine Mitarbeiterin kommt mit zwei Kaffee und Brötchen, das beruhigt ein bisschen.

Flecks Nacht war früh zuende. Um 2.13 Uhr sei der Anruf von der Sicherheitsfirma gekommen, Minuten später sei er an seinem Markt gewesen, erzählt der Filialleiter.

Dort fand er die Eingangstüren zerstört vor, mit Gewalt aufgestemmt. Glas liegt herum, ein Spalt ist entstanden, zum Durchschlüpfen. „Herzlich Willkommen“, steht auf den Türen, doch so ist das nicht gemeint.

Fleck alarmiert die Polizei. Die Streifenbeamten nehmen den Fall auf, sichern erste Spuren.

Nun, viereinhalb Stunden später, steht Fleck weiter vor dem teilgeöffneten Laden, seine Laune ist auch etwa viereinhalb Mal schlechter geworden. Er ist zum Warten und Nichtstun verdonnert. Die Spurensicherung kommt noch, zudem ein Gutachter seiner Firma. Das ist ein Versicherungsfall, das muss alles aufgenommen werden. Vorher kann Fleck nicht öffnen.

Feuerwehr bei Flecks Getränkemarkt. Foto: gg

Es ist das zweite Mal binnen weniger Tage, dass der Markt sozusagen heimgesucht wird. Vergangenen Freitag kam ein Gewitter, brachte Starkregen und dieser überflutete die Halle in der Heerstraße. Die Feuerwehr rückte an, um es rauszupumpen. Zentimeterhoch sei es drin gestanden, sagte Fleck damals der NRWZ.

Und nun der oder die Einbrecher. Obwohl es laut dem Filialleiter nichts zu holen gibt. Etwa kein Bargeld. „Wie es aussieht, haben sie zwei Flaschen Radler mitgenommen“, erzählt ein entnervter Fleck der NRWZ. Der ganze Mist für zwei Flaschen Bier.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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