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„Hinaus in die Welt“ – Sommerkonzert des Albertus-Magnus-Gymnasiums

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Verschiedenen Ensembles der Schule boten ein vielseitiges Programm. Foto: AMG

Unter dem Titel „Hinaus in die Welt“ fand im Festsaal der Gymnasien das traditionelle Sommerkonzert des Albertus-Magnus-Gymnasiums statt. Unter der Leitung von Kim Ehler und Dennis Heitinger boten die verschiedenen Ensembles der Schule ein vielseitiges Programm, das sich den verschiedenen Formen und Wahrnehmungen des Reisens widmete.

Rottweil – Den Anfang machte unter der Leitung von Kim Ehler das Mittel- und Oberstufenorchester mit der Komposition „Sogno di volare“ von Christopher Tin. In dem Stück, das ursprünglich als Musik für das Computerspiel „Civilization VI“ komponiert wurde, erklangen schön geführte Soli der Flöten und des Blechs über meist ostinaten Orchesterfiguren. Das große Schulorchester übernahm, gleichfalls unter Ehlers Leitung, den zweiten Programmblock und bot mit „Ain’t no Mountain High Enough“ von Nickolas Ashford und Valerie Simpson, Alan Menkens „A Whole New World“ aus dem Disney-Film „Aladdin“ von 1992 sowie Katy Perrys „Firework“ drei Stücke, die Fantasie und gute Laune mit dem Blick nach innen und der Frage nach dem Zusammenhalt unter den Menschen verbanden. Das Orchester spielte mit viel Verve und einem klangschönen Holz- und Streicherapparat, getrieben von starker Percussion und kraftvollem Blech.

Das siebenköpfige Blechbläserensemble nahm anschließend den Faden auf und spielte unter der Leitung von Dennis Heitinger mit „World in Color“ des deutschen Komponisten Thiemo Kraas sowie dem Klassiker „Puttin‘ on the Ritz“ von Irving Berlin zwei farbig arrangierte und gut geprobte Stücke sehr souverän und mit viel Abwechslung und Spielfreude.

Nach einer kurzen, dem heißen Wetter geschuldeten Pause, übernahm der Lehrerchor „Cantus Albertinus“ und sang zunächst drei A-cappella-Stücke: Heinrich Isaacs bekanntes Lied „Innsbruck, ich muss dich lassen“ aus dem späten 15. Jahrhundert, den pantheistisch-zarten „Sommerpsalm“ von Waldemar Åhlén, 1933 entstanden und eines der bekanntesten schwedischen Chorstücke, sowie das witzig-bewegte „Heaven is a Wonderful Place“ des norddeutschen Komponisten Wolfgang Koperski, das man eher im mittleren Westen der USA verortet hätte. In den letzteren beiden Stücken wechselte das Reiseziel damit von der Erde in jenseitige Gefilde. Zusammen mit den Sängerinnen und Sängern der Kursstufe und am Klavier begleitet von Dennis Heitinger schloss der „Cantus Albertinus“ seinen Teil mit dem hymnischen „Why we Sing“ des Amerikaners Greg Hilpin; Pauline Schick aus der Kursstufe übernahm dabei das Sopransolo.

Den letzten und zugleich umfangreichsten Programmblock übernahm der Chor der Schülerinnen und Schüler, am Klavier begleitet von Wieland Mauersberger und geleitet von Dennis Heitinger. Klangschön und intonationssicher gaben die Sängerinnen und Sänger mehrstimmig fünf populäre Stücke zum besten, die das Reisen vor allem als einen Weg zu sich selbst beschreiben: Karl Jenkins‘ im besten Sinne eklektizistische Komposition „Adiemus“ auf einen Text in Fantasiesprache, hier dargeboten in Begleitung von Flöte und Conga, das optimistische „On Top of the World“, 2013 ein Hit der „Imagine Dragons“, den melancholischeren Titel „The Nights“ des Schweden Avicii, Coldplays trotzig-aufmunterndes Lied „Fix You“ sowie zum Abschluss das Oscar-prämierte „This is Me“ aus dem Film „The Greatest Showman“, musikalisches Statement einer Selbstbehauptung.

Die Darbietungen der Schülerinnen und Schüler wurden vom Publikum mit viel Applaus bedacht. Zu dem gelungenen Konzertabend trugen auch die Moderationen durch Schülerinnen und Schüler und eine Sängerin aus dem „Cantus Albertinus“ bei. Die optische und raumakustische Gestaltung übernahm, souverän wie immer, die Technik-AG unter Matthias Schnepf. Schulleiter Jochen Schwarz dankte den Mitwirkenden und konnte im Publikum auch die Schülerinnen und Schüler aus Minneapolis begrüßen, die im Rahmen ihres Austauschaufenthaltes am AMG das Konzert besuchten. Gemäß dem Motto des Konzerts kann die Reisezeit nun kommen – „hinaus in die Welt“.

Autor / Quelle:Pressemitteilung (pm)
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