Ein 63-jähriger Mann aus Rottweil wurde seit Montagmorgen vermisst – jetzt, am Donnerstagabend die erleichternde, wenn auch knappe Nachricht: “A. ist gefunden. A. lebt.” Die Suchmeldung hatte ein großes Echo in den Sozialen Medien ausgelöst.
Nach Angaben aus einem privaten Suchaufruf auf Facebook hatte der Mann am 15. Juni gegen 8 Uhr einen Arzttermin wahrgenommen. Anschließend sei er jedoch weder wie üblich in seinem Betrieb erschienen noch nach Hause zurückgekehrt. Sein Auto wurde später vor der Arztpraxis gefunden. Im Fahrzeug befanden sich laut dem Suchaufruf wichtige persönliche Gegenstände. Besorgnis bereitete Angehörigen insbesondere, dass der Vermisste möglicherweise keine Medikamente bei sich hatte, auf die er aufgrund einer Herzerkrankung angewiesen sein soll.
Die Polizei bestätigte auf Nachfrage, dass am Dienstagabend eine Vermisstenanzeige aufgenommen worden sei. Der Fall wurde an die zuständige Kriminalpolizei übergeben. Diese habe die Ermittlungen aufgenommen und führe weitere Abklärungen durch, hieß es. Weitere Informationen gab die zuständige Pressestelle im Konstanzer Polizeipräsidium auch auf Nachfrage nicht heraus.
Am Donnerstagabend fand sich dann auf der Seite, auf der der Suchaufruf gestartet worden war, ein knapper Hinweis, von der NRWZ anonymisiert: “Mal ein kurzer Statusbericht. A. ist gefunden A. lebt.”
In den sozialen Netzwerken löste das Verschwinden des 63-Jährigen zahlreiche Reaktionen aus. Unter dem privaten Suchaufruf auf Facebook bekundeten viele Nutzer ihre Anteilnahme und Hoffnung auf eine rasche und wohlbehaltene Rückkehr des Mannes. Hunderte Male wurden die Suchaufrufe geteilt, andere Nutzer äußerten ihre Unterstützung für die Angehörigen und wünschten der Familie viel Kraft. Vereinzelt wurde auch über mögliche Hintergründe oder den Arzttermin spekuliert. Gesicherte Erkenntnisse hierzu liegen bislang jedoch nicht vor. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet darum, mögliche Hinweise direkt an die zuständigen Stellen weiterzugeben.

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