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Spatenstich in Deißlingen: Meta E2F zieht von Schwenningen dorthin

Vom Förderpreis direkt in die Zukunft: Wachstum schreibt beim Spezialisten für Elektronik gerade sein eigenes Kapitel.

Unser Bild zeigt v.l.: Emilia, Sophie und Tina Ochs, Dr. Hans-Jürgen Melhardt (Geschäftsführung MetaE2F), Albert J. Eisele, Viktor Eisele, Annika Huber (Eisele Architekten), Luco Oßwald (Volksbank Zollernalb), Martin Steidele (Deutsche Fördermittelberatung) sowie Robin und Michael Müller von Müller Teambau. Foto: Moni Marcel
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Lesezeit 3 Min.

(Anzeige). Vom Zehn-Mann-Betrieb zum Technologieführer mit 65 Beschäftigten – die Erfolgsgeschichte von Meta E2F aus Schwenningen liest sich wie ein Lehrstück über unternehmerische Ausdauer. Ausgezeichnet mit dem Landes-Förderpreis „Spitze auf dem Land“, hat der Spezialist für elektronische Baugruppen und Kabelkonfektion längst auch räumlich das nächste Kapitel aufgeschlagen: In Deißlingen entsteht ein moderner Neubau mit Platz für bis zu 100 Arbeitsplätze – symbolisch eingeweiht am vergangenen Dienstag.

Erst kürzlich wurde die Schwenninger Firma Meta E2F mit dem Landes-Förderpreis „Spitze auf dem Land“ ausgezeichnet. Jetzt zieht der Spezialist für elektronische Baugruppen und Kabelkonfektion nach Deißlingen um, am Dienstag gab es den symbolischen Spatenstich.

Mit zehn Leuten hat Dr. Hans-Jürgen Melhardt vor 20 Jahren angefangen und musste seitdem einige Hürden meistern, darunter die US-Bankenkrise. „Sie hat uns fast das Leben gekostet.“ Doch das ist Geschichte. Heute entwickelt sich Meta E2F blendend, hat in diesem Jahr den Umsatz bereits um 30 Prozent und den Auftragseingang um 44 Prozent steigern können. „Ich habe 2006 gedacht, dass unser Firmengebäude bis zu meiner Rente ausreicht“, doch weit gefehlt. Inzwischen hat die Firma 65 Mitarbeiter, Tendenz steigend. Zudem ist mit Tina Ochs seine Tochter mit in die Geschäftsführung eingestiegen und die Zukunft damit gesichert.

Deißlingen entpuppte sich schnell als idealer Standort für einen Neubau, „Bürgermeister Ralf Ulbrich hat es so ausgedrückt: Ihr passt in unser Beuteschema!“ Mit der Landesförderung und einem Kreditabschluss noch im Zinstal vor dem US-Iran-Krieg hatten Melhardt und sein Team zudem ein glückliches Händchen. Für die Architekten ist das Gelände eine Herausforderung mit insgesamt sieben Höhenmetern, aber eine, auf die man sich gerne einlässt, so Albert J. Eisele.

3200 Quadratmeter Produktionsfläche, 1100 davon für Mensa und Sozialräume, ein Parkplatz in Terrassen – am Ende entstehen hier 70 bis 100 Arbeitsplätze, über die man sich in Deißlingen sehr freut. „Es erfüllt mich mit Freude und Stolz“, so Bruno Bantle, der den im Urlaub weilenden Bürgermeister vertrat. Meta E2F passt seinen Worten zufolge mit den hochspezialisierten Lösungen, Innovation, Effizienz und Nachhaltigkeit und damit einem ganzheitlichen Ansatz hervorragend zur Gemeinde.

Visualisiert: das künftige Betriebsgebäude

Grafiken:  Architekt Viktor. A. Eisele.

Mehr unter meta-e2f.eu

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