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ENRW räumt weitere IT-Probleme ein – aber Fortschritte bei Systemumstellung

IT-Probleme bei der ENRW bestehen weiter – doch das Unternehmen meldet Fortschritte und weniger offene Fälle.

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Bei der Energieversorgung Rottweil (ENRW) kommt es weiterhin zu Einschränkungen durch die neue IT-Software. Besonders Lieferantenwechsel bei Strom und Gas können derzeit noch nicht vollständig bearbeitet werden. Gleichzeitig meldet das Unternehmen Fortschritte und einen deutlichen Abbau von Rückständen.

Rottweil – Die ENRW arbeitet weiter an der Stabilisierung ihres neuen IT-Systems – und räumt dabei ein, dass es noch immer Probleme gibt. „Aufgrund noch fehlender Funktionen im neuen System gibt es weiterhin Fälle, die wir derzeit nicht bearbeiten können“, teilte eine Sprecherin mit. Besonders betroffen seien nach wie vor Lieferantenwechsel in den Sparten Strom und Gas.

Gleichzeitig zeichnet das Unternehmen ein insgesamt positives Bild der aktuellen Lage: Von täglich rund 100 neu eingehenden Anliegen könnten etwa 97 Prozent innerhalb weniger Tage abgeschlossen werden. Rund drei Viertel der Kundinnen und Kunden bemerkten die IT-Umstellung nach Angaben der ENRW gar nicht.

Rückstände gehen zurück

Nach Angaben der Sprecherin konnten in den vergangenen Wochen weitere Fortschritte erzielt werden. Die Zahl der offenen Fälle sei von etwa 3000 auf rund 2500 gesunken. Damit reduziere sich die Zahl der Problemfälle kontinuierlich.

Auch in anderen Bereichen läuft das neue System den Angaben zufolge inzwischen stabiler. So habe die ENRW die Abrechnung der Niederschlagswassergebühren mit rund 8000 Vorgängen erstmals vollständig im neuen System abwickeln können – ohne Verzögerungen und wie gewohnt für die Kundinnen und Kunden im Stadtgebiet Rottweil.

Arbeit an weiteren Fehlern läuft

Die ENRW betont, gemeinsam mit Softwareanbietern und Dienstleistern daran zu arbeiten, die verbleibenden Probleme zu beheben. Ziel sei es, „die gewohnt hohe Zuverlässigkeit“ schnellstmöglich wiederherzustellen.

Die IT-Umstellung sorgt bereits seit Monaten für Kritik, insbesondere wegen Verzögerungen bei Kundenanliegen und Schwierigkeiten bei Lieferantenwechseln. Mit den aktuellen Zahlen signalisiert das Unternehmen nun eine schrittweise Entspannung – auch wenn einzelne Probleme weiterhin bestehen.

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