Am Sonntag, 17. Mai, laden die Rottweiler Museen herzlich zum Internationalen Museumstag ein – mit kostenlosem Eintritt, zwei Sonderführungen und Präsentationstafeln zur 175-jährigen Geschichte der städtischen Sammlungen. Unter dem landesweiten Motto „Baden-Württemberg erzählt“ präsentieren sich die Museen in Rottweil geschichtsverbunden und vielfältig – und verstehen sich als lebendige Orte des Erzählens und Zuhörens.
Rottweil – Der Internationale Museumstag findet zum zweiten Mal im Rahmen einer neuen, landesweiten Museumskampagne statt, unterstützt vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Ziel ist es, die kulturelle Vielfalt der rund 1.200 Museen im Land sichtbarer zu machen und ihre gesellschaftliche Bedeutung hervorzuheben.
Ein Highlight in Rottweil ist an diesem Tag die Präsentation und eine Sonderführung zu „175 Jahre Rottweiler Museen“ in der Kunstsammlung Lorenzkapelle. Zu erfahren ist etwa, wie Mitte des 19. Jahrhunderts aus einer mittelalterlichen Kapelle das erste Museum der Stadt Rottweil wurde. Mit der „Sammlung Dursch“ legte Johann Georg Martin Dursch damals den Grundstein für die bis heute währende Museumsgeschichte. Beginnend um 14 Uhr in der Lorenzkapelle zeichnet Cornelia Votteler in ihrem Vortrag den spannenden Weg der Sammlung von dort bis zu ihrem heutigen Standort im Dominikanermuseum nach. Die Lorenzkapelle ist bei freiem Eintritt von 14 bis 16 Uhr geöffnet.
Die Künstlerin Julia von Troschke gibt um 11 Uhr persönliche Einblicke in der aktuellen Ausstellung „Aussichten ins Offene – Ulrike Kessl und Julia von Troschke“ im Dominikanermuseum, die sie mit Ulrike Kessl gemeinsam gestaltet hat. Die beiden Künstlerinnen eröffnen im „kunst raum rottweil – museum der gegenwart“ neue Perspektiven im Zusammenspiel von Raum, Mensch und Umwelt. Die häufig aus Holz gefertigten Bilder und Skulpturen von Julia von Troschke treten in eine spannende Kommunikation mit den Werken der in Rottweil geborenen und heute in Düsseldorf arbeitenden Künstlerin Ulrike Kessl. Mit experimentellen skulpturalen Arbeiten und Installationen erweitert diese die Wahrnehmung des gemeinsamen Ausstellungsraums. Wechselwirkungen entfalten sich auch mit der gegenüberliegenden Abteilung „sakrale kunst des mittelalters – sammlung dursch“. Das Dominikanermuseum ist bei freiem Eintritt von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Alle Programmpunkte und der Eintritt in alle Häuser der Städtischen Museen sind an diesem Tag für Besucherinnen und Besucher kostenfrei. Auch das Stadtmuseum lädt von 14 bis 16 Uhr zum Besuch ins Gärtle und die Ausstellung ein. Der Internationale Museumstag wird weltweit seit 1978 gefeiert – und zeigt Museen als lebendige Orte des kulturellen Austauschs, der Bildung und der Verständigung.
Weitere Informationen: www.dominikanermuseum.de, www.museumsverband-bw.de
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