UV-Strahlung in Mitteleuropa nimmt zu: Warum Sonnenschutz schon im Frühjahr wichtiger wird

Mehr UV-Strahlung, höheres Risiko: Warum Fachleute schon im Frühjahr zu konsequentem Sonnenschutz raten.

Die UV-Strahlung in Mitteleuropa steigt. Fachleute warnen vor Hautkrebs und raten schon im Frühjahr zu konsequentem Sonnenschutz und Blick auf den UV-Index. Foto: privat
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Die UV-Strahlung in Mitteleuropa ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich stärker geworden. Darauf weist das Bundesamt für Strahlenschutz anhand aktueller Messdaten hin. Fachleute raten deshalb dazu, Sonnenschutz nicht erst im Hochsommer ernst zu nehmen, sondern bereits im Frühjahr konsequent auf UV-Belastung zu achten.

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Die Belastung durch ultraviolette Strahlung hat in Teilen Mitteleuropas nach aktuellen Auswertungen spürbar zugenommen. Nach Angaben des Bundesamts für Strahlenschutz stieg die monatliche UV-Strahlung zwischen 1997 und 2022 in Dortmund um mehr als zehn Prozent. Im Raum Brüssel lag der Anstieg demnach sogar bei fast 20 Prozent.

Die Entwicklung ist aus medizinischer Sicht relevant, weil UV-Strahlung als Hauptursache für Hautkrebs gilt. Besonders das maligne Melanom zählt zu den aggressiven Formen der Erkrankung. Im Jahr 2023 erkrankten nach den genannten Angaben rund 27.500 Menschen daran, mehr als 3.100 starben.

Als wichtigen Grund für die höheren Werte nennen die Forschenden Veränderungen bei der Bewölkung. Weniger dichte oder seltener auftretende Wolken lassen mehr Sonnenstrahlung bis zur Erdoberfläche durch. Hinzu kommt, dass die Zahl der Sonnenstunden in Deutschland seit den 1950er-Jahren langfristig deutlich gestiegen ist. Dadurch verlängert sich auch die Zeit, in der Menschen UV-Strahlung ausgesetzt sind.

Eine weitere Rolle spielt nach Einschätzung der Fachleute die Ozonschicht. In diesem Frühjahr ist sie in der Arktis erheblich dünner als üblich. Auswirkungen dieses Phänomens können dazu führen, dass auch über Europa ozonärmere Luftmassen liegen und damit mehr schädliche Strahlung den Boden erreicht.

Gesundheitsexperten warnen deshalb davor, das Risiko zu unterschätzen. Sonnenschutz sei nicht nur an heißen Sommertagen wichtig, sondern auch im Frühjahr, bei wechselhaftem Wetter und sogar bei bedecktem Himmel. Empfohlen werden Sonnenschutzmittel, schützende Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille. Vor allem die intensive Mittagssonne sollte möglichst gemieden werden. Für Babys und Kinder gilt ein besonderer Schutzbedarf.

Darüber hinaus warnen Fachleute vor weiteren Folgen starker UV-Belastung. Dazu zählen Sonnenbrand, Hautreizungen, Sonnenallergien, Augenschäden, beschleunigte Hautalterung und langfristige Veränderungen wie Pigmentstörungen oder Linsentrübungen.

Wie hoch die Belastung an einem Tag ist, zeigt der UV-Index. Er reicht von 1 bis 11 und gibt den erwarteten Spitzenwert der UV-Strahlung an. Je höher der Wert, desto schneller kann ungeschützte Haut geschädigt werden. Bereits ab einem UV-Index von 3 werden Schutzmaßnahmen empfohlen. Der Wert ist über Wetter-Apps, Wetterseiten und beim Bundesamt für Strahlenschutz abrufbar.

Die aktuelle Entwicklung spricht damit für einen bewussteren Umgang mit Sonne im Alltag. Wer sich frühzeitig schützt, kann das Risiko gesundheitlicher Schäden deutlich senken.

Hinweis: Dieser Text ist aus Inhalten von NRWZ.de sowie mithilfe externer Quellen, ggf. unterstützt von künstlicher Intelligenz, verfasst worden.
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