Volksbank Rottweil wird Platinpartner der Landesgartenschau Rottweil 2028
Die Landesgartenschau Rottweil 2028 gewinnt mit der Volksbank Rottweil einen weiteren starken Partner aus der Region. Als offizieller...
WeiterlesenNeckartal, Brücken, Stadtgraben, Millionen: Was die Landesgartenschau 2028 in Rottweil verändert – das Gelände, die Bauprojekte, der Zeitplan und alle aktuellen NRWZ-Berichte.
Das Wichtigste
2018 hat Rottweil den Zuschlag für die Landesgartenschau 2028 bekommen. Was seither passiert, ist mehr als die Vorbereitung eines Sommerfests: Der Neckar wird auf rund 1,5 Kilometern aus seinem engen Bett befreit, Brachflächen im Tal werden zu Parks, neue Brücken und Wege verbinden die Altstadt auf dem Berg mit dem Tal darunter.
Das meiste davon bleibt. Die Gartenschau ist als Daueranlage geplant – die Parks, Wege und Uferzonen gehören nach 2028 dauerhaft zur Stadt. Nur die wechselnden Beete und temporären Pavillons verschwinden wieder. Genau deshalb ist das Projekt für Rottweil auch ein Stadtentwicklungsprogramm, dessen Maßnahmen bis ins Jahr 2040 reichen.
Und genau deshalb begleitet die NRWZ jede Baustelle, jede Kostenrunde und jede Sponsorenentscheidung redaktionell – von der Namensfrage der neuen Brücke bis zum Aufzug im Stadtgraben.

NRWZ-Berichte
Baustellen, Kosten, Sponsoren, Termine: Was die NRWZ zuletzt über die Landesgartenschau Rottweil 2028 berichtet hat.
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WeiterlesenDas Gelände
Das Gartenschaugelände umfasst 22,3 Hektar. Es zieht sich vom Stadtgraben unterhalb der Altstadt hinunter ins Neckartal – und verbindet Flächen, die bisher nebeneinander lagen, ohne zusammenzugehören.
Und die Teilorte? Für flankierende Projekte in den Rottweiler Teilorten stehen laut Projektunterlagen drei Millionen Euro bereit. Für das Sanierungsgebiet Innenstadt kommen weitere 3,5 Millionen Euro dazu.
Bauprojekte
Rottweil ist seit 2024 eine Großbaustelle. Diese Vorhaben prägen den Weg zur Landesgartenschau – jedes einzelne hat die NRWZ begleitet.
Seit dem Baustart im Neckartal 2024 folgt ein Abschnitt auf den nächsten: Rohrleitungsbrücke abgerissen, Brückenträger eingehoben, Ufer umgebaut, Bäume gepflanzt. Wer wissen will, wie weit die Stadt ist, kommt an den Baustellenberichten nicht vorbei.
Die Stadt lädt regelmäßig zu Führungen und Bürgerinformationen ein – im Juli 2026 gab es das erste Baustellenfest auf dem ehemaligen ENRW-Gelände.

Zahlen & Geld
Die Gartenschau ist eines der größten Projekte der jüngeren Rottweiler Stadtgeschichte. Ein erheblicher Teil des Geldes fließt nicht in die Schau selbst, sondern in Anlagen, die bleiben.
Transparenz ist ein Thema. Beim Namenssponsoring der neuen Gartenschaubrücke nennt die Stadt den gezahlten Betrag bislang nicht. Die NRWZ hat Auskunft gefordert und berichtet weiter darüber, welche Bauwerke noch Firmennamen tragen können.
Zeitplan
Zehn Jahre zwischen Zuschlag und Gartenschau – und danach noch einmal gut zwölf Jahre Stadtentwicklung.
Das Land vergibt die Landesgartenschau 2028 an die älteste Stadt Baden-Württembergs.
25 Planungsbüros beteiligen sich am Wettbewerb. Den Zuschlag erhält das Berliner Büro A24 Landschaft, das seinen Siegerentwurf öffentlich vorstellt.
Der naturnahe Umbau des Neckars startet. Parallel beginnen zwei Begleitprojekte oben in der Stadt: das Parkhaus auf der Groß'schen Wiese und ein neuer Parkplatz am Nägelesgraben.
Baustart für die Neckarbrücke „In der Au“, Abriss der alten Rohrleitungsbrücke, Brückenträger an der Schindelbrücke, neuer Neckarpegel für den Hochwasserschutz.
Baustart für Aufzug und Rampenweg im Stadtgraben, Arbeiten an der Wasserkaskade, Baustart der zwei Neckarbrücken. Im Juli lädt die Stadt zum ersten Baustellenfest. Das Science Center 2028 wird öffentlich vorgestellt.
Der genaue Zeitraum ist noch nicht veröffentlicht. Üblich ist bei Landesgartenschauen eine Saison vom Frühjahr bis in den Herbst, also rund sechs Monate.
Das Budget umfasst Stadtentwicklungsprojekte, die weit über das Gartenschaujahr hinausreichen. Parks, Wege und Uferzonen bleiben dauerhaft öffentlich.
Besuch & Tickets
Ehrlich gesagt: Vieles ist noch offen. Diese Übersicht trennt Gesichertes von Erwartbarem.
Mitmachen
Vereine, Ehrenamtliche und Schulklassen sollen ein fester Teil der Landesgartenschau werden – bei der Betreuung von Ausstellungsflächen, mit eigenen Programmpunkten auf den Bühnen oder im „Grünen Klassenzimmer“.
Schon jetzt läuft einiges: Kinder malen Frühblüher, Weihnachtsbäume werden für den Neckarumbau gesammelt, es gibt Führungen über die Baustellen und Bürgerinformationen im Kapuziner. Aufrufe und Termine veröffentlicht die Landesgartenschau Rottweil 2028 gGmbH – die NRWZ berichtet darüber.

FAQ
Im Jahr 2028. Der genaue Start- und Endtermin ist noch nicht veröffentlicht. Bei Landesgartenschauen läuft die Saison üblicherweise vom Frühjahr bis in den Herbst, also rund sechs Monate.
Es umfasst 22,3 Hektar und reicht vom Stadtgraben unterhalb der Altstadt hinunter ins Neckartal. Kernbereiche sind das Neckarufer, das ehemalige Gaswerksgelände, das historische Bahnbetriebswerk und der Nägelesgraben.
Das Gesamtbudget liegt bei 65.130.000 Euro. Darin enthalten sind Daueranlagen, die temporäre Ausstellung und Stadtentwicklungsprojekte, die bis ins Jahr 2040 reichen. Für Projekte in den Teilorten sind drei Millionen Euro vorgesehen, für das Sanierungsgebiet Innenstadt weitere 3,5 Millionen.
Die Preise stehen noch nicht fest. Erfahrungsgemäß wird es Tageskarten, Dauerkarten, Familienkarten und Gruppentarife geben. Der Vorverkauf beginnt bei Gartenschauen meist einige Monate vor der Eröffnung, oft mit Frühbucherrabatt.
Der größte Teil der neuen Anlagen bleibt dauerhaft öffentlich: die Parks am renaturierten Neckar, die neuen Rad- und Fußwege, Spielflächen, Brücken und der Aufzug im Stadtgraben. Nur Wechselbeete und temporäre Pavillons werden nach der Schau zurückgebaut.
Das Unternehmen BDT hat die Namensrechte an der Gartenschaubrücke erworben. Wie hoch die Sponsorensumme ist, gibt die Stadt bislang nicht bekannt. Die NRWZ hat Auskunft darüber verlangt und berichtet, welche weiteren Bauwerke Firmennamen tragen könnten.
Ja. Vorgesehen sind ehrenamtliche Mitarbeit, eigene Programmpunkte von Vereinen auf den Bühnen und Mitwirkung am „Grünen Klassenzimmer“. Aufrufe und Infoveranstaltungen kündigt die Landesgartenschau Rottweil 2028 gGmbH rechtzeitig an.
Rottweil liegt an der Gäubahn Stuttgart–Singen–Zürich und ist per Zug erreichbar. Für die Anreise mit dem Auto ist ein Park-and-Ride-System mit Großparkplätzen am Stadtrand und Shuttlebussen angedacht. Das Verkehrskonzept wird noch erarbeitet.
Stand dieser Themenseite: August 2026. Bauzeitenpläne, Kosten und Termine rund um die Landesgartenschau ändern sich laufend. Die jeweils aktuelle Lage steht in den oben verlinkten NRWZ-Berichten.
Quellen: Berichterstattung der NRWZ, Angaben der Stadt Rottweil und der Landesgartenschau Rottweil 2028 gGmbH (rw2028.de).
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