Handwerk beteiligt sich am Rottweiler Science Center

Autor / Quelle:
Lesezeit 2 Min.
So wird das Science Center 2028 zur Landesgartenschau aussehen. Bild: Zukunftswelten GmbH & Co. KG zusammen mit dem Architektenbüro Eble Messerschmidt Partner

Rottweil. Beim Bau des geplanten Science Centers auf dem Gelände der Landesgartenschau 2028 sollen auch zwei Handwerksbetriebe aus dem Kreis Rottweil mitwirken. Das teilte die Handwerkskammer Konstanz mit. Zudem planen Zimmerermeisterschüler der Bildungsakademie Rottweil gemeinsam mit Studierenden der Hochschule Konstanz (HTWG) einen Holzpavillon für die Gartenschau.

Das Science Center soll im früheren Betriebsgebäude der Energieversorgung Rottweil (ENRW) entstehen. Geplant ist ein interaktiver Lern- und Erlebnisort für Naturwissenschaft und Technik. Betreiberin soll die gemeinnützige Genossenschaft Campus Schule-Wirtschaft werden. Die NRWZ berichtete bereits ausführlich über Konzept, Standort und Planungsstand. Zudem führen wir ein Dossier zu diesem Großprojekt.

Stahlbau und Elektrotechnik aus der Region

Nach Angaben der Handwerkskammer ist Metall Aigeldinger aus Zimmern ob Rottweil mit einer Stahlkonstruktion beauftragt. Elektro Bayer aus Rottweil arbeite an der elektrotechnischen Planung und Umsetzung mit. Geschäftsführer Ralf Rapp unterstütze darüber hinaus ehrenamtlich Rückbauarbeiten. Bauherrin ist die Zukunftswelten GmbH & Co. KG.

Auch die Handwerkskammer ist in den Gremien der künftigen Betreiberin vertreten: Hauptgeschäftsführer Georg Hiltner gehört nach Kammerangaben dem Aufsichtsrat von Campus Schule-Wirtschaft an, Filippo Campagna, Leiter der Bildungsakademie Rottweil, dem Beirat.

Holzpavillon für die Landesgartenschau geplant

Ein weiteres Vorhaben betrifft unmittelbar die Landesgartenschau: Im Zimmerermeisterkurs der Bildungsakademie Rottweil soll ein Holzpavillon entstehen. Architektur- und Ingenieurstudierende der HTWG Konstanz sollen den Entwurf erarbeiten, die Meisterschüler die Konstruktion umsetzen. Einen Zeitplan und den vorgesehenen Standort nennt die Kammermitteilung nicht.

Die Zusammenarbeit läuft über das Projekt „Walz 4.0“, in dem Hochschule und Handwerk seit 2024 gemeinsame Bauaufgaben bearbeiten. Das zunächst als Pilot erprobte Lehrformat wird nach Angaben der HTWG seit Mai 2025 im Interreg-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein gefördert und läuft bis April 2028.

Autor / Quelle:NRWZ-Redaktion
Unter dem Label NRWZ-Redaktion beziehungsweise NRWZ-Redaktion Schramberg veröffentlichen wir Beiträge aus der Feder eines der Redakteure der NRWZ. Sie sind von allgemeiner, nachrichtlicher Natur und keine Autorenbeiträge im eigentlichen Sinne.Die Redaktion erreichen Sie unter redaktion@NRWZ.de beziehungsweise schramberg@NRWZ.de

Danke, dass Sie die NRWZ lesen.

NRWZ.de ist kostenlos. Damit das so bleibt, brauchen wir Werbeeinnahmen — die funktionieren besser mit Ihrer Einwilligung. Nutzen Sie NRWZ kostenlos mit Werbung oder unterstützen Sie unsere Redaktion mit einer Steady-Mitgliedschaft und lesen dafür werbefrei.

Kostenlos mit Werbung

Der kostenlose Zugang wird durch Werbung finanziert. Dafür bitten wir um Ihre Einwilligung in die dafür notwendigen Cookies und Dienste.

Bereits Mitglied? Dann können Sie sich direkt einloggen:

Werbefrei mit Steady

Mit Steady unterstützen Sie unabhängigen Lokaljournalismus aus der Region und lesen NRWZ ohne Werbung*.

*Frei von Werbung über die externen Anbieter Google und Taboola. Lokale Werbung zeigen wir im Interesse unserer Direktkunden weiterhin an.

Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und im Impressum.