Rottweil. Beim Bau des geplanten Science Centers auf dem Gelรคnde der Landesgartenschau 2028 sollen auch zwei Handwerksbetriebe aus dem Kreis Rottweil mitwirken. Das teilte die Handwerkskammer Konstanz mit. Zudem planen Zimmerermeisterschรผler der Bildungsakademie Rottweil gemeinsam mit Studierenden der Hochschule Konstanz (HTWG) einen Holzpavillon fรผr die Gartenschau.
Das Science Center soll im frรผheren Betriebsgebรคude der Energieversorgung Rottweil (ENRW) entstehen. Geplant ist ein interaktiver Lern- und Erlebnisort fรผr Naturwissenschaft und Technik. Betreiberin soll die gemeinnรผtzige Genossenschaft Campus Schule-Wirtschaft werden. Die NRWZ berichtete bereits ausfรผhrlich รผber Konzept, Standort und Planungsstand. Zudem fรผhren wir ein Dossier zu diesem Groรprojekt.
Stahlbau und Elektrotechnik aus der Region
Nach Angaben der Handwerkskammer ist Metall Aigeldinger aus Zimmern ob Rottweil mit einer Stahlkonstruktion beauftragt. Elektro Bayer aus Rottweil arbeite an der elektrotechnischen Planung und Umsetzung mit. Geschรคftsfรผhrer Ralf Rapp unterstรผtze darรผber hinaus ehrenamtlich Rรผckbauarbeiten. Bauherrin ist die Zukunftswelten GmbH & Co. KG.
Auch die Handwerkskammer ist in den Gremien der kรผnftigen Betreiberin vertreten: Hauptgeschรคftsfรผhrer Georg Hiltner gehรถrt nach Kammerangaben dem Aufsichtsrat von Campus Schule-Wirtschaft an, Filippo Campagna, Leiter der Bildungsakademie Rottweil, dem Beirat.
Holzpavillon fรผr die Landesgartenschau geplant
Ein weiteres Vorhaben betrifft unmittelbar die Landesgartenschau: Im Zimmerermeisterkurs der Bildungsakademie Rottweil soll ein Holzpavillon entstehen. Architektur- und Ingenieurstudierende der HTWG Konstanz sollen den Entwurf erarbeiten, die Meisterschรผler die Konstruktion umsetzen. Einen Zeitplan und den vorgesehenen Standort nennt die Kammermitteilung nicht.
Die Zusammenarbeit lรคuft รผber das Projekt โWalz 4.0โ, in dem Hochschule und Handwerk seit 2024 gemeinsame Bauaufgaben bearbeiten. Das zunรคchst als Pilot erprobte Lehrformat wird nach Angaben der HTWG seit Mai 2025 im Interreg-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein gefรถrdert und lรคuft bis April 2028.
