Handball-Landesliga Frauen: HSG Friedrichshafen/Fischbach – SG Dunningen/Schramberg 33:27 (15:16).
Nach vierwöchiger Spielpause waren die Damen 1 der SG Dunningen/Schramberg bei der HSG Friedrichshafen/Fischbach gefordert. Die Gastgeber vom Bodensee gingen als Tabellenfünfter favorisiert in die Partie, während die Gäste aus dem Schwarzwald aktuell Rang neun belegten.
Die Mannschaft von Trainer Daniel Bronner hatte in den vergangenen Wochen intensiv an der „Schnellen Mitte“ in verschiedenen Varianten gearbeitet – ein Element, das auch im Auswärtsspiel umgesetzt werden sollte. Bereits im Hinspiel war das hohe Tempo der Gastgeber ein Thema gewesen.
Die Begegnung begann ausgeglichen und fair. Keine Mannschaft konnte sich zunächst entscheidend absetzen. Vor allem Gästetorhüterin Sophia Staiger setzte früh Akzente: Mit starken Paraden – ob von außen, vom Kreis oder bei freien Würfen – brachte sie die Gastgeber immer wieder zur Verzweiflung. In den ersten zehn Minuten gelangen Friedrichshafen/Fischbach lediglich drei Treffer.
Allerdings verhinderten technische Fehler und nachlassende Konsequenz im Angriff, dass sich die Luchse deutlicher absetzen konnten. Über Zwischenstände von 9:6 und 10:11 entwickelte sich ein enges Spiel, das zur Pause mit 16:15 für die Gäste aus dem Schwarzwald endete.
Trainer mahnt Verbesserungen an
Trainer Bronner zeigte sich zur Halbzeit grundsätzlich zufrieden, mahnte jedoch Verbesserungen in der Defensive an: „Die Abwehr gefällt mir noch nicht ganz so gut. Ihr müsst schneller arbeiten und besser kommunizieren.“
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst offen. Beide Teams lieferten sich weiterhin einen Schlagabtausch auf Augenhöhe. In der 40. Minute sorgte Sophia Leopold mit dem Treffer zum 22:19 erstmals für eine Drei-Tore-Führung der Gäste.
Doch die Gastgeber blieben vor allem von der Siebenmeterlinie erfolgreich. Insgesamt 14 Strafwürfe wurden gegen die Luchse verhängt, zehn davon allein in der zweiten Hälfte. Beim Stand von 25:25 (46.) war die Partie völlig offen, ehe sich die Gäste nochmals auf 29:25 (54.) absetzten.
In der Schlussphase machte sich jedoch die hohe Anzahl an Strafwürfen bemerkbar. Friedrichshafen/Fischbach nutzte die Chancen konsequent und zog entscheidend davon. Trotz aller Bemühungen gelang den Luchsen nur noch wenig Zählbares, sodass die Partie schließlich mit 33:27 an die Gastgeber ging.
Ausschlaggebend war insbesondere die starke Leistung von Torhüterin Sophia Staiger in der ersten Hälfte. Am Ende wog jedoch die hohe Zahl an Strafwürfen zu schwer.
SG Dunningen/Schramberg
Lea Schranzhofer (Tor), Sophia Staiger (Tor); Lia Ruess (2), Marina Häsler (9/4), Manuela Sprich, Maike King (3), Marie Lutz (3), Sophia Leopold (5), Celine Preisig, Larissa Gökoglu (4), Kathrin Teubert (1). Betreuer: Daniel Bronner

