Im mit Spannung erwarteten Derby gegen die HSG Rottweil musste sich die SG Dunningen/Schramberg am Samstagabend vor heimischem Publikum mit 28:36 geschlagen geben. In einer intensiven und überwiegend ausgeglichenen Partie zeigte die SG vor allem in der ersten Halbzeit eine engagierte Leistung. Sie verpasste es jedoch, sich für den Aufwand zu belohnen. Dies geht aus dem Pressebericht der SG hervor.
Die Bedeutung der Partie war im Vorfeld klar: Im Kampf um den Klassenerhalt zählten für die SG nur Punkte. Entsprechend motiviert startete das Team in die Begegnung. Mit viel Tempo und Entschlossenheit erspielte sich die SG eine frühe 2:0-Führung durch Alicia Szczesny und Sophia Leopold. Auch der frühe Platzverweis gegen Manuela Sprich (7. Minute) brachte die Gastgeberinnen zunächst nicht aus dem Tritt. Über eine kompakte Abwehr und konsequente Abschlüsse blieb die SG in Front und setzte sich zwischenzeitlich auf 9:6 ab.
Doch wie es sich für ein Derby gehört, blieb die Partie hart umkämpft. Die HSG Rottweil nutzte in der Schlussphase der ersten Hälfte kleine Nachlässigkeiten in der Defensive konsequent aus. Sie drehte das Spiel noch vor der Pause zu einer knappen 16:15-Führung.
Ausgleich nach Seitenwechsel
Nach dem Seitenwechsel knüpfte die SG zunächst an die gute Leistung an und glich beim 18:18 (39. Minute) erneut aus. In dieser Phase überzeugten insbesondere Maike King und Alicia Szczesny, die Verantwortung übernahmen und wichtige Treffer erzielten. Dennoch gelang es nicht, die Partie nachhaltig zu kontrollieren.
Im weiteren Verlauf machte sich die größere Durchschlagskraft der Gäste bemerkbar. Angeführt von einer treffsicheren Lena Decker setzte sich Rottweil Stück für Stück ab. Auf Seiten der SG fehlte in der Schlussphase zunehmend die Konsequenz im Abschluss sowie die Stabilität in der Defensive. So konnte man dem Spiel nicht noch einmal eine Wendung geben. Trotz einzelner Lichtblicke durch Lia Ruess, Sophia Leopold und Alicia Szczesny musste man die Gäste letztlich ziehen lassen.
Am Ende stand eine deutliche 28:36-Niederlage, die besonders schmerzt: Die wichtigen Punkte im Derby bleiben aus, und die Situation im Tabellenkeller spitzt sich weiter zu. Ob der Klassenerhalt für die SG Dunningen/Schramberg noch möglich ist, bleibt nach dieser Niederlage ungewiss.
Umso mehr gilt es nun, in den verbleibenden Spielen noch einmal alle Kräfte zu bündeln. Das Team muss zusammenstehen und die letzten Chancen im Kampf um den Ligaverbleib nutzen.
SG Dunningen/Schramberg
Sophia Staiger (Tor), Jasmin Raddatz (Tor), Lia Ruess (3), Corinna Kränzler, Marina Häsler (3), Manuela Sprich, Jana Meyer (2), Alicia Szczesny (5), Maike King (3), Marie Lutz (2), Celine Preisig (4/4), Larissa Gökoglu, Kathrin Teubert (2).








