Zur Prime Time um 20 Uhr wurde das Spiel zwischen dem Tabellenführer aus Konstanz und dem Schlusslicht aus Dunningen/Schramberg in der Kreissporthalle angepfiffen. Die Leistungssteigerung der SG-Damen in der zweiten Hälfte der Partie ließ das Endergebnis nicht allzu gravierend ausfallen.
Mit dezimiertem Kader und fehlenden Stammspielern traten die Hausdamen das Spiel gegen die Damen der HSG Konstanz an. Allein die Tabellensituation verriet, dass die Gäste aus Konstanz als klarer Favorit in die Partie einsteigen. Bereits durch das Hinspiel war bekannt, dass die Damen vom Bodensee eine auf jeder Position gefährliche Mannschaft darstellen, welche vor allem mit der Schnelligkeit, Dynamik und hervorragendem Umschaltspiel die Anzeigetafel zu ihren Gunsten erhöhen lässt. Folglich galt es, allen voran in der Abwehr, zusammenhelfen und die Gäste möglichst wenig zum Abschluss kommen zu lassen.
Leider begann das Spiel zu Ungunsten der Luchse, sodass nach sieben gespielten Minuten ein 0:5 auf der Anzeigetafel zu verbuchen war. Die Gäste schafften es immer wieder, Lücken in die Abwehr zu reißen. Im Angriff hatten die Hausdamen zunächst Schwierigkeiten, gegen die kompakte 6:0-Abwehr der Gäste anzukommen. Zusätzlich erschwerte die Manndeckung gegen Marina Häsler das Angriffsspiel. Erst in der 8.Spielminute konnte das erste Tor für die SG-Damen auf der Anzeigetafel verbucht werden. Zwar hatten die Luchse öfters die Chance, den Wert auf der Anzeigetafel zu erhöhen; jedoch scheiterte man öfters an der gegnerischen Torhüterin oder hatte Schwierigkeiten mit dem Ball. So stand es von 3:11 über 7:16 bis hin zum Abpfiff der ersten Hälfte 8:19.
„Dafür, dass wir heute nicht die volle Bankbreite zur Verfügung haben, macht ihr das gut. Ihr müsst euch weiterhin gegenseitig mehr in der Abwehr aushelfen und im Angriff die Abschlüsse konsequenter nutzen“, so Trainer Daniel Bronner.
Zum Wiederanpfiff wurden die Hausdamen durch einen 4:0 Lauf der Gäste überrannt und hatten erst wieder in der 6.gespielten Minute eine Antwort hierauf durch Marina Häsler. Durch das Umstellen „neuer“ Spieler auf Seiten der Gäste kamen die Hausdamen wieder besser ins Spiel. Bessere Absprachen und das Umstellen von einer offensiven 5:1 auf eine defensive 6:0 Abwehr erschwerte den Gästen das weitere davonziehen.
Durch einen 4:0 Lauf der SGDS konnten diese beim Spielstand von 12:28 in der 50.Spielminute auf 16:28 herannahen. Auch in den letzten zehn Minuten des Spiels zeigten die Luchse nochmal, dass sie sowohl in der Abwehr zupacken als auch im Angriff zum Abschluss kommen können. Das Spiel endete nach einer kämpferischen zweiten Halbzeit mit 19:33 zugunsten der Gäste aus Konstanz.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die Mannschaft trotz Personalmangel nicht unter ihrem Wert verkauft hat. Zwar wurden 5 von 8 7-Metern vergeben, was den Spielstand bei einer Trefferquote von 100% nicht so hoch hätte ausfallen lassen. Jedoch weiß man bekanntlich auch nach solchen Spielen, an welchen Stellen gearbeitet und gefeilt werden muss, um im kommenden Spiel aus den Fehlern zu lernen und zu minimieren.
Nach vierwöchiger Pause bestreiten die Damen 1 der SG Dunningen-Schramberg ihr nächstes Spiel auswärts in Friedrichshafen-Fischbach am 28.Februar 2026.
SG Dunningen/Schramberg: Lea Schranzhofer (Tor); Lia Ruess (2), Corinna Kränzler (6/2), Marina Häsler (3), Alicia Szczesny (3/1), Marie Lutz (1), Sophia Leopold (3), Celine Preisig, Larissa Gökoglu (1), Kathrin Teubert
Betreuer: Daniel Bronner, Jana Meyer, Edona Krasniqi


