Ein intensiver und aufschlussreicher Basketball-Sonntag liegt hinter der U12 des TSV Rottweil. Beim Platzierungsturnier in der Volksbank Arena in Rottenburg traten die „Young Werewolves“ unter der Leitung von Coach Joe Acker gleich zu zwei Partien an. Am Ende stand eine ausgeglichene Bilanz von einem Sieg und einer Niederlage auf dem Papier – und vor allem ein Koffer voller wichtiger Erkenntnisse für die weitere Saison.
Im ersten Spiel des Tages trafen die jungen Werwölfe auf den VfL Herrenberg. Von Beginn an ließen die Rottweiler keinen Zweifel daran aufkommen, wer das Feld als Sieger verlassen würde. Das Team aus Herrenberg erwies sich an diesem Tag als deutlich schwächer, was sich schnell im stetig wachsenden Vorsprung auf der Anzeigetafel spiegelte.


Dieser ungefährdete Spielverlauf bot dem Trainerteam die perfekte Gelegenheit, die Rotation anzupassen. So konnte es dieses Spiel hervorragend nutzen, um auch die jüngeren und weniger erfahrenen Spieler im Kader öfter einzusetzen. Sie bekamen viel wertvolle Spielzeit auf dem Parkett, sammelten Selbstbewusstsein und belohnten das Vertrauen mit einer tollen Teamleistung. Am Ende stand ein überaus deutlicher und hochverdienter 66:29-Erfolg für unsere Young Werewolves.
Harter Prüfstein im zweiten Spiel
Viel Zeit zum Durchatmen blieb Captain Hugo Benner und seinen Mitspielern jedoch nicht. Bereits um 14.30 Uhr stand das zweite Spiel gegen die „Young Tigers Tübingen“ an. Es wurde schnell klar, dass die Tübinger aus einem anderen Holz geschnitzt waren.
Die Tigers waren spielerisch und taktisch an diesem Nachmittag überlegen und forderten das Rottweiler Team in jedem Viertel bis ans Limit. Trotz großem Kampfgeist und unermüdlichem Einsatz mussten sich die Werewolves am Ende mit 54:76 geschlagen geben.
Doch Niederlagen sind bekanntlich die besten Lehrmeister. Das Team und Coach Acker nahmen das Ergebnis sportlich: „Das Tübinger Team war heute stärker als wir. Aber genau solche Spiele brauchen wir, um uns weiterzuentwickeln. So konnten wir schonungslos erkennen, wo wir uns sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung noch verbessern müssen.“
Fazit des Tages: Ein klarer Sieg zum Warmwerden und ein starker Gegner zum Lernen. Die Young Werewolves nahmen aus Rottenburg nicht nur einen Sieg mit nach Hause, sondern auch einen klaren Trainingsplan für die kommenden Wochen. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie Potenzial hat – nun gilt es, im Training an den Schwächen zu arbeiten, um beim nächsten Aufeinandertreffen die Zähne noch ein bisschen mehr fletschen zu können.
Es spielten für Rottweil


Benedikt Ramirez (4 Punkte im ersten Spiel/ 4 Punkte im zweiten Spiel), Lukas Weyler (8/0), Elias Weiß (5/10), Ümit Su (2/0), Louis Drammeh (14/15), Lian Kappes (19/6) und Hugo Benner (14/21).

