Im seit Jahren andauernden Streit des ehemaligen Heckler-und Koch-Geschäftsführers Nicola Marinelli um eine Abfindung hat das Landgericht Rottweil nun einen neuen Termin anberaumt. In dem Verfahren ( Az.: 5 O 59/16 KfH) fordert der ehemalige Geschäftsführer des Unternehmens aus Oberndorf eine halbe Million Euro, weil seine Entlassung auf einen Besitzerwechsel zurückzuführen gewesen sei (wir haben berichtet).
Marinelli behauptet, schon Ende 2015 bei seinem Ausscheiden habe Andreas Heeschen HK-Anteile an Nicolas Walewski abgetreten. Um das zu beweisen, soll Heeschen, der während Marinellis Zeit bei HK-Hauptanteilseigner des Waffenherstellers war, als Zeuge aussagen. Mehrere Versuche des Landgerichts Rottweil, Heeschen zu laden, waren gescheitert. Der jüngste Versuch im November 2020 war geplatzt, weil Heeschen wegen der Corona-Pandemie nicht aus London anreisen konnte.
„Die Kammer für Handelssachen hat – nach Abstimmung mit den Parteien – einen neuen Termin zur mündlichen Verhandlung und Beweisaufnahme anberaumt auf den 20. Juli 2021, 14 Uhr, in dem noch einmal der Versuch unternommen werden soll, den bisher nicht zu ladenden Zeugen zu vernehmen“, schreibt nun Dr. Thilo Rebmann, Vizepräsident des Landgerichts und Pressesprecher.
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