Die Stadt Rottweil hat keine festen Sirenen auf Dächern, sondern setzt auf mobile Geräte, die auf Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr montiert werden. 2022 waren es drei, seit 2024 sind es neun – genug für die Kernstadt, die Altstadt, Bühlingen und alle Ortsteile. Am Warntag kommen alle gleichzeitig zum Einsatz.
Bekannte Standorte laut Stadtverwaltung: das Hauptstraßenkreuz in der Innenstadt, zentrale Punkte in der Altstadt und in Bühlingen sowie in Neukirch der Bereich Alte Straße / Hardtstraße. Für die übrigen Ortsteile nennt die Stadt keine genauen Positionen. Göllsdorf und Neufra gelten als hochwassergefährdet – dort waren schon 2022 Sirenen dauerhaft stationiert.
Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf verweist auf die Flexibilität der Geräte: Sie ließen sich im Ernstfall ergänzend zu Medien- und Handywarnungen einsetzen, etwa bei Unwettern, Trinkwasserverunreinigungen oder Bränden. Stadtbrandmeister Frank Müller beschreibt die Aufgabe der Sirene als „Weck-Effekt“: Sie erzeugt Aufmerksamkeit, die eigentlichen Informationen liefern dann Radio, Fernsehen und Warn-Apps.