Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) veranstaltet auch in diesem Jahr den bundesweiten Warntag. Am Donnerstag, 10. September, werden die Warnkanäle NINA, KATWARN, BIWAPP sowie der Mobilfunkdienst Cell Broadcast aktiviert. Kommunen testen dabei ihre jeweiligen Warnmittel. Die Stadt Rottweil nutzt erneut sämtliche mobilen Sirenen in der Kernstadt und allen Ortsteilen.
Rottweil – In Baden-Württemberg werden am 10. September um 11 Uhr alle Warnmittel – darunter Sirenen, Apps wie NINA, KATWARN, BIWAPP und der Cell Broadcast-Kanal – bundesweit erprobt. Gegen 11:45 Uhr folgt eine Entwarnung. Hinweis: Über Cell Broadcast wird keine Entwarnung versendet.
Ziele des Bundesweiten Warntags sind eine höhere Aufmerksamkeit für Warnungsthemen in der Bevölkerung und bei den für die Gefahrenabwehr zuständigen Behörden zu erzielen, die Warnmittel und den Warnmix bekannter zu machen und die Fähigkeiten der Bevölkerung in Selbstschutz und -hilfe zu stärken. Zudem soll die technische Warninfrastruktur einem Stresstest unterzogen werden.
Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf betont die Vorteile der mobil einsetzbaren Sirenen: „Die Geräte lassen sich auf Feuerwehrfahrzeuge montieren und flexibel einsetzen. Im Ernstfall können wir sie ergänzend zu Medien- und Handyalarmen nutzen – etwa bei Unwettern, Trinkwasserverunreinigungen oder Bränden.“
Stadtbrandmeister Frank Müller betont: „Der Warntag stärkt die Alarmierungswege und sensibilisiert die Bevölkerung, damit diese weiß wie Warnung funktioniert und welche Warnmittel zur Verfügung stehen. Sirenen wecken Aufmerksamkeit – den sogenannten Weck-Effekt. Für detaillierte Informationen empfiehlt es sich, zusätzlich Radio, Fernsehen oder das Smartphone mit den Warn-Apps zu nutzen.“
Der Bevölkerungswarnton klingt als auf- und abschwellender Heulton und bleibt ab 11 Uhr eine Minute lang hörbar. Die Entwarnung erfolgt um 11:45 Uhr mit einem einminütigen Dauerton. Eine der neun mobilen Sirenen wird um 11 Uhr in der Innenstadt am Hauptstraßenkreuz positioniert. Weitere Sirenen kommen an zentralen Stellen in der Altstadt, in Bühlingen sowie in den Ortsteilen, etwa in Neukirch im Bereich Alte Straße / Hardtstraße, zum Einsatz.
Hinweis: Die Teilnahme am bundesweiten Warntag ist freiwillig. Die Erprobung der Warnkanäle erfolgt je nach Verfügbarkeit und Einsatzmöglichkeiten vor Ort. Weitere Informationen unter www.bundesweiter-warntag.de.
