Benachrichtigung

Aus Tohubawohu soll „etwas Gscheits“ werden

Autor / Quelle:
Lesezeit 2 Min.

Eine Brache soll belebt werden: Das ehemalige Moker-Gelände wird zu einem neuen Stadtquartier. Mit Wohn- und Geschäftsbauten.

Rottweil – Es geht um das Gelände zwischen Heerstraße, Danziger Straße und Steig. Die Fläche wird zweigeteilt: Zum einen an der Königsberger Straße, hier gibt es ein „Urbanes Gebiet“, ein Mischgebiet mit Wohn- und Gewerbenutzung. Hier ist beispielsweise das Jobcenter. Weiter westlich wird ein Allgemeines Wohngebiet ausgewiesen. Hier sollen über 80 Wohneinheiten entstehen – vier- bis fünfstockige Häuser mit „Staffelgeschossen“, wie Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf sagte. Hier soll auch eine Tiefgarage geplant werden. Mit der Bebauung, so bedauerte Bernhard Merz von der Wohn- und Projektgestaltung GmbH & Co. KG, seit allerdings erst später zu rechnen.

Das Prunkstück soll an der Stelle entstehen, wo derzeit noch das alte Moker-Gebäude steht, an der Heerstraße. Architekt Steffen Duemler aus Berlin stellte den „Kopfbau“ vor, der nach dem Abriss des Moker-Gebäudes gebaut werden soll. „Ein Bau mit Wow-Effekt“, kommentierte OB Ruf. Aus den Reihen des Rats kam nur Positives – so freute sich Frank Sucker (Grüne) auch über den Anschluss an ein Fernwärmenetz. Dr. Jürgen Mehl (SPD+FfR) erinnerte daran, dass es ein Verkehrskonzept nicht nur für die Innenstadt brauche. Und Harald Sailer (FDP) freute sich einfach, dass „aus dem Tohubawohu etwas Gscheits“ entstehen soll.

Der Ausschuss stimmte daher einmütig der Aufstellung des entsprechenden Bebauungsplans und der öffentlichen Auslegung zu.

Bislang Brache: Hier soll Schönes entstehen – wenn auch nicht gleich. Foto: wede
Autor / Quelle:Wolf-Dieter Bojus
... war 2004 Mitbegründer der NRWZ und deren erster Redakteur. Mehr über ihn auf unserer Autoren-Seite.

Danke, dass Sie die NRWZ lesen.

NRWZ.de ist kostenlos. Damit das so bleibt, brauchen wir Werbeeinnahmen — die funktionieren besser mit Ihrer Einwilligung. Nutzen Sie NRWZ kostenlos mit Werbung oder unterstützen Sie unsere Redaktion mit einer Steady-Mitgliedschaft und lesen dafür werbefrei.

Kostenlos mit Werbung

Der kostenlose Zugang wird durch Werbung finanziert. Dafür bitten wir um Ihre Einwilligung in die dafür notwendigen Cookies und Dienste.

Bereits Mitglied? Dann können Sie sich direkt einloggen:

Werbefrei mit Steady

Mit Steady unterstützen Sie unabhängigen Lokaljournalismus aus der Region und lesen NRWZ ohne Werbung*.

*Frei von Werbung über die externen Anbieter Google und Taboola. Lokale Werbung zeigen wir im Interesse unserer Direktkunden weiterhin an.

Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und im Impressum.