Bösingen. Ein gemeldeter Kellerbrand hat am Sonntagmorgen in Bösingen einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Gegen 9.45 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle zahlreiche Einsatzkräfte zu einem Einfamilienhaus. Aufgrund der ersten Meldung wurde das Alarmstichwort „B4 Kellerbrand“ ausgegeben.
Neben der Feuerwehr Bösingen rückten auch Kräfte aus den Nachbargemeinden sowie der Feuerwehr Rottweil mit der Drehleiter an. Der Rettungsdienst und das Deutsche Rote Kreuz waren ebenfalls mit einem größeren Aufgebot vor Ort. Die Einsatzleitung lag bei Bösingens stellvertretendem Feuerwehrkommandanten Matthias Zillmer.

Vor Ort stellte sich die Lage jedoch schnell als weniger kritisch heraus als zunächst befürchtet. Menschen wurden nicht verletzt. Die Bewohner konnten das Haus verlassen und hielten sich während des Einsatzes im Garten auf. Die aus Rottweil angeforderte Drehleiter wurde nicht benötigt und konnte den Einsatz wieder abbrechen.
Nach Angaben des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Frank Müller hatte es keinen eigentlichen Brand gegeben. Vielmehr war Rauch aus einer Pelletheizung ausgetreten und hatte sich im Keller ausgebreitet. Möglicherweise habe die Witterung verhindert, dass der Rauch wie vorgesehen über den Kamin abziehen konnte.
Bürgermeister Peter Schuster machte sich vor Ort ein Bild von der Lage. Er dankte den Einsatzkräften für ihr schnelles und koordiniertes Vorgehen. Besonders hob er das gute Zusammenspiel der verschiedenen Organisationen hervor.
Schuster äußerte seinen Respekt für die Einsatzkräfte. Es sei toll zu erleben, wie die Rettungskräfte zusammenarbeiten würden. „Das sind die gelingenden Dinge“, sagte er, die bei allen Problemen, die wir haben, Erwähnung finden müssten. Schuster bedankte sich bei vielen Eibsatzkräften persönlich. Er hätte sich im Fall des Falles auch um eine Unterkunft der Betroffenen gekümmert, was glücklicherweise nicht nötig gewesen ist.
Für Aufmerksamkeit sorgte der Einsatz auch deshalb, weil in Bösingen zeitgleich das Dorffest stattfindet. Trotz der dadurch teilweise erschwerten Anfahrt waren die Rettungskräfte innerhalb kurzer Zeit am Einsatzort.






















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