Besonders schnell ging es am Mittwochabend: Nur wenige Minuten nach der Alarmierung zu einem möglichen Wohnungsbrand war die Feuerwehr Rottweil vor dem Mehrfamilienhaus vorgefahren. Der Brand – nicht einfach nur das übliche „Essen auf Herd“ – war rasch gelöscht. Die Bewohner wurden vom Rettungsdienst durchgecheckt, verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Update: Staatsanwaltschaft und Polizei nennen in einer gemeinsamen Mitteilungen Details. Demnach handelt es sich bei dem Objekt um eine Außenwohngruppe einer Klinik. Wegen des gegen 21 Uhr gemeldeten Wohnungsbrands rückten die Feuerwehr Rottweil und der Rettungsdienst mit starken Kräften aus. „Beim Eintreffen der Wehrmänner waren das Feuer bereits von Hausbewohnern gelöscht und die Fenster zum Lüften geöffnet“ worden, so die Ermittlungsbehörden. Alle Bewohner hätten das Gebäude schon verlassen gehabt. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die Menschen, die allesamt unverletzt geblieben seien.
Nach derzeitigen Stand der Ermittlungen brach das Feuer aus bislang nicht bekannten Gründen im Flur der Wohngruppe vor einem Zimmer eines Bewohners aus und gelangte in den Innenraum. Das betroffene Zimmer ist derzeit nicht bewohnbar. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 5000 Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.
Neben den sieben Feuerwehrfahrzeugen mit insgesamt 34 Einsatzkräften, war auch der Rettungsdienst vor Ort.

Unser Erstbericht: Rauch war bereits aus der Wohnung im ersten Stock in einem Mehrfamilienhaus in der Körnerstraße gedrungen. Ein Rauchmelder schlug Alarm. Das war die Situation, die die eintreffenden Einheiten der Feuerwehr zunächst vorfanden. Das Haus war bereits verlassen worden. „Alle neun Bewohnerinnen und Bewohner waren draußen“, berichtete der Rottweiler Feuerwehrsprecher Marius Daute.
In der Wohnung brannte es. Und zwar aus bislang unbekanntem Grund. Die Feuerwehr macht dazu üblicherweise keine Angaben, es ist Sache der Polizei, die Brandursache zu klären. Diese war mit einer Streife vor Ort.
Der Rettungsdienst kümmerte sich unter der Regie des organisatorischen Leiters Manuel Feilcke um die Hausbewohner. Diese seien nacheinander medizinisch kontrolliert worden. Man habe Entwarnung geben können, niemand musste ins Krankenhaus, so Feilcke zur NRWZ.
In der Wohnung hatten die unter Atemschutz vordringenden Einsatzkräfte eine „deutliche Verrauchung“ festgestellt, so Sprecher Daute. Und nach den Löscharbeiten „deutlichen Brandfraß“. Es habe sich um ein „großflächiges Brandereignis“ gehandelt. Was darunter zu verstehen ist und vor allem, was dessen Ursache war, wird nun die Polizei klären müssen. Zudem die Höhe des Sachschadens.
Die Feuerwehr war an diesem Mittwochabend übrigens sehr rasch vor Ort. Daute forschte auf Nachfrage der NRWZ nach und fand heraus: „Um 20.52 Uhr gingen die Melder runter, nach fünf Minuten war Frank Müller (als Kommandant) vor Ort, nach acht Minuten ein kompletter Löschzug, nach zehn die komplette Mannschaft, wie sie jetzt zu sehen ist.“ Insgesamt 28 Kräfte in sechs Fahrzeugen. Darunter auch Einheiten aus Göllsdorf – die Führungsgruppe – und der Löschzug aus der Altstadt Feckenhausen. Fazit: „Heute waren wir richtig schnell“, so Daute abschließend.
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