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Schöner wohnen, schöner arbeiten in Waldmössingen

(Anzeige). Ein Gespräch mit dem neuen Ortsvorsteher Markus Falk über Vergangenes und Zukünftiges Seit 1971 gehört Waldmössingen zu Schramberg...

Schuler Präzisionstechnik – Tag der Ausbildung am Freitag, 10. Juli 2020 und am Samstag, 11. Juli 2020

(Anzeige). Am Freitag und Samstag, 10. / 11. Juli findet bei Schuler Präzisionstechnik in Gosheim wieder der „Tag der Ausbildung“ statt. Dabei...

Ab heute: „Outlet-Tage“ und Schnäppchenmarkt in Rottweil

(Anzeige). Ab dem heutigen Mittwoch, 1. Juli, gilt's: Dann sinkt die Mehrwertsteuer - Shopping wird günstiger. Das wird Anreize zum Einkaufen schaffen....

Das prüfen Banken vor der Baufinanzierung

(Anzeige). Von Bonität bis Verkehrswert – wer eine Immobilie finanzieren will, sollte sich am besten schon vor dem Gespräch mit dem Baufinanzierungsberater...

Ab mit dem Auto und fit in den Urlaub

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Lieber zum Sachverständigen gehen als vor Gericht ziehen

(Anzeige). Nicht selten sind über den Zeitraum mehrerer Jahre zudem mehrere Vorsitzende Richterinnen oder Richter beteiligt, was den Vorgang nicht einfacher macht....
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Donnerstag, 9. Juli 2020
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    Landkreis investiert zwölf Millionen

    Haushalt verabschiedet

    Der Landkreis hat seinen Haushalt für 2020 verabschiedet. Knapp 179 Millionen Euro nimmt der Kreis ein, 172 Millionen davon braucht er für seine mannigfachen Aufgaben. Investiert werden zwölf Millionen Euro.

    Größter Brocken sind die Transferleistungen, vor allem also Sozial- sowie Jugendhilfe. Insgesamt machen sie 54 Prozent der laufenden Ausgaben aus. Das Personal kostet noch einmal 20 Prozent des Etats. Finanziert wird das zu einem Drittel von den Gemeinden: Die Kreisumlage von 29,5 Prozent der Steuerkraftsummen, bezahlt von den 21 Städten und Gemeinden im Kreisgebiet, trägt zu 36 Prozent am Gesamthaushalt bei. Dazu kommen Zuweisungen vom Land, ein Anteil an der Grunderwerbssteuer sowie Kostenerstattungen, um nur die größten Posten zu nennen.

    Die Schulden sind derzeit noch übersichtlich: Mit 4,35 Millionen steht der Kreis in der Kreide, das sind 31 Euro je Einwohner. Das wird sich allerdings grundlegend ändern: Der Kreis gönnt sich ein neues Gebäude (wir berichteten), und so wird der Schuldenstand bis 2023 auf 35 Millionen steigen. So ist es jedenfalls mal geplant.

    Hauptsächlich Straßenbau

    Die Investitionen des Kreises gehen zum größten Teil in die kreiseigenen Straßen. Darunter auch Aufgaben, die dem Kreis aufgezwungen wurden, wie Kreisrat Herbert Halder feststellte: „Brücken und Hangrutschungen rutschen uns buchstäblich in den Haushalt.“ So sind 1,2 Millionen für die Strecke zwischen Epfendorf und der Einmündung in die Kreisstraße 5506 (bei Altoberndorf) eingeplant, 50.000 Euro für die rutschende Straße zwischen Wilflingen und Gosheim. Die Sanierung der Primbrücke in Göllsdorf kostet den Kreis 1,4 Millionen, die Heimbachbrücke in Winzeln 540.000 Euro, und 70.000 Euro sind für die Planungen von Brückensanierungen auf der Straße Dunningen-Locherhof eingeplant. Die Lauterbacher dürfen sich über 1,63 Millionen für ihre Ortdurchfahrt freuen, die Hardter über eine erste Rate von 500.000 Euro für die Straße in Richtung St. Georgen bis zur Kreisgrenze am Siehdichfür mit Geh- und Radweg. Die Strecke Sulgen – Schönbronn lässt sich der Kreis 630.000 Euro kosten. Die Straße zwischen dem Staatsbahnhof Trossingen und der Bundesstraße, die auf Deißlinger Gemarkung liegt, soll ebenfalls saniert werden (520.000 Euro).

    Für die Planung des neuen Verwaltungsgebäudes sieht der Haushaltsplan 1,5 Millionen Euro vor, dazu eine Million für den Kauf des Grundstücks Stadionstraße 11, wo Platz für ein Parkhaus ist.

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    „Entenklemmer“

    Nicht eingeplant hat Kreiskämmerer Gerald Kramer Aufwendungen für geduldete Flüchtlinge und Erstattung von Mehraufwendungen bei der Teilhabe behinderter Menschen; hier hat das Land eingelenkt und wird nun die Kosten zumindest zum großen Teil übernehmen. Die Brandrede von Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel („Entenklemmer“) hat, so wurde bei der Sitzung vermutet, Eindruck in Stuttgart hinterlassen.

    Bei der Abstimmung über die Haushaltssatzung gab es Gegenstimmen von den Fraktionen der FDP und der AfD. Dr. Gerhard Aden (FDP) hatte zu Beginn der Sitzung beantragt, den Stellenplan erst zu beschließen, wenn die Eröffnungsbilanz nach dem Doppik-Verfahren vorliege. Die Mehrheit lehnte das ab.

     

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