Rottweil. Eine Fallschirmspringerin ist bei einer missglückten Landung am Freitagnachmittag bei Rottweil verunglückt. Das bestätigt die Polizei. Neben einem Notarzt war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz.
Eine Fallschirmspringerin hat sich am Freitag bei einer Landung unweit des Flugplatzes Rottweil-Zepfenhan bei Schörzingen schwere Verletzungen zugezogen. Darüber berichtet das Polizeipräsidium Reutlingen in einer Mitteilung. „Die erfahrene 44-Jährige sprang gegen 13.45 Uhr mit weiteren Fallschirmspringern aus einem Flugzeug in mehreren Kilometern Höhe“, heißt es im Polizeibericht. Nachdem sich ihr Fallschirm ordnungsgemäß geöffnet hatte, habe sie versucht, in einem ausgewiesenen Bereich am Flugplatz zu landen. „Da sie im Sinkflug mutmaßlich ihre Flughöhe falsch einschätzte, erlitt sie bei der Landung auf der Wiese schwere Verletzungen“, so die Polizei weiter. Nach notärztlicher Erstversorgung vor Ort wurde die Verunglückte zur weiteren Behandlung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.
Die Frau soll Mitglied eines Fallschirmspringer-Teams sein, das an diesem Freitag auch Tandemsprünge anbietet, hieß es seitens eines Verantwortlichen vor Ort. Zunächst hieß es, ein Springer sei abgestürzt, das bestätigte anfangs auch eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Konstanz.
Vor Ort waren zur Versorgung der Verletzten ein Rettungswagen, ein Notarzt und der Rettungshubschrauber Christoph 11 aus Villingen-Schwenningen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Der Flugbetrieb an dem kleinen Zepfenhaner Flugplatz war nur vorübergehend unterbrochen. Der Sprungbetrieb auf einem eigenen Gelände pausierte dagegen.
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