Benachrichtigung

Wegen hoher Waldbrandgefahr: Feuerstellen im Landkreis Rottweil werden gesperrt

Trockenheit und Hitze erhöhen das Risiko von Waldbränden. Das Forstamt verschärft deshalb die Regeln für den Umgang mit Feuer.

Zigarettenkippe auf dem Waldboden. Foto: Forstamt Rottweil, pm
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Das Forstamt Rottweil untersagt ab Mittwoch, 24. Juni, das Feuermachen an offiziellen Feuerstellen im Wald. Die Maßnahme gilt auch für Bereiche bis 100 Meter vom Waldrand entfernt. Grund sind die anhaltende Trockenheit und die hohe Waldbrandgefahr.

Rottweil. Angesichts der aktuellen Trockenheit verschärft das Forstamt Rottweil die Regeln für den Umgang mit Feuer im Wald. Ab Mittwoch, 24. Juni 2026, dürfen offizielle Feuerstellen im Wald nicht mehr genutzt werden. Das Verbot gilt zudem für offenes Feuer in einem Umkreis von bis zu 100 Metern zum Wald.

Nach Angaben des Forstamts sind die Böden aufgrund der niederschlagsarmen Wochen stark ausgetrocknet. Für die kommenden Tage werden erneut Temperaturen um die 30 Grad vorhergesagt. Einzelne Gewitter könnten die Situation zwar lokal und kurzfristig entspannen, würden die allgemeine Waldbrandgefahr jedoch nicht wesentlich senken.

Das Forstamt verweist darauf, dass mehr als die Hälfte aller Waldbrände durch menschliches Fehlverhalten verursacht werden. Ziel der Maßnahme sei es, Brände möglichst zu verhindern.

Neben den offiziellen Feuerstellen sind auch mitgebrachte Grillgeräte sowie anderes offenes Feuer wie Fackeln untersagt. Zudem erinnert das Forstamt an das gesetzliche Rauchverbot im Wald, das jedes Jahr vom 1. März bis zum 31. Oktober gilt.

Auch Autofahrer sollten vorsichtig sein. Fahrzeuge, die auf trockenem Gras oder Laub abgestellt werden, können durch heiße Fahrzeugteile Brände auslösen. Parken ist grundsätzlich nur auf ausgewiesenen Flächen wie Wanderparkplätzen erlaubt.

Darüber hinaus bittet das Forstamt darum, keine Flaschen oder Glasscherben in der Natur zurückzulassen. Diese könnten bei starker Sonneneinstrahlung Brände begünstigen. Ebenfalls verzichtet werden sollte derzeit auf das Verbrennen von Reisig und Ästen.

Wer einen Brand bemerkt, sollte umgehend die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmieren.

Autor / Quelle:NRWZ-Redaktion
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