Die Feuerwehr rettet Menschen-, mitunter aber auch Tierleben. So etwa die Katze vom Baum, oder, wie unlängst, ein Pferd aus einer Grube in Deißlingen. Und die Feuerwehr Rottweil? Die rettete, kurz vor dem Einsatz beim schweren Verkehrsunfall auf der Umgehung, heute schon Fischen das Leben.
Und ddas kam so: Die Leitstelle rief am Mittag kurz vor 13 Uhr bei Stadtbrandmeister Frank Müller an. Die Polizei habe einen Fischtransporter angehalten. Dessen Ladung, viele hundert Saiblinge, liege im Sterben, brauche dringend Frischwasser.
So ist das Wasser in den sechs Tanks, die der LKW transportierte, offenbar umgekippt, konnten die Fische nicht mehr atmen, bekamen keinen Sauerstoff mehr.
Müller rief einen Kameraden dazu, der den LKW von der Polizeiwach zum Gerätehaus der Feuerwehr begleitete. Dort zapfen die Feuerwehrleute einen Hydranten an und flutete die Tanks. „Die Fische haben mit dem Kopf nach oben in den Tanks gehangen“, so Müller zur NRWZ. Sie hätten nach Luft geschnappt.
Eine halbe Stunde lang dauerte der Vorgang, die vielen Fische hätten dadurch gerettet werden können.
Interessant, übrigens: Der Transporter war von Frankreich aus unterwegs an den Bodensee. Brachte Frischfisch aus einer französischen Zucht nach Friedrichshafen. Der dann dort vielleicht als Bodenseefisch auf die Teller kommt? Wer weiß.
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