Das war vor zehn Jahren eigentlich vernünftig gedacht. An der Gemarkungsgrenze von Seedorf und Waldmössingen beim interkommunalen Industriegebiet Seedorf-Waldmössingen (IKGI) ragten jeweils zwei Dreiecke ins Gebiet der anderen Kommune: „Lasst uns das begradigen“, dachten die Gemeinderäte von Dunningen und Schramberg.
Schramberg. Damals wollte auch die Firma ArteM, die auf Waldmössinger Gebiet ansässig war, erweitern – und zwar auf den Zipfel Dunninger Gebiet. Das hätte alles kompliziert. Die beiden Kommunen waren sich 2014 rasch handelseinig, das Regierungspräsidium hat den Deal abgesegnet. Alles gut, sollt man meinen. Doch jetzt wollen die beiden Kommunen das Ganze rückabwickeln.
ArteM gibts nicht mehr
Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen ist die Firma ArteM seit langem Geschichte, die Erweiterung hat nie stattgefunden. Andererseits hat der Gemarkungsausgleich bis heute seinen Weg nicht in die Flächennutzungspläne von Schramberg und Dunningen gefunden. „Bei der anstehenden Erweiterung des IKGI bereitet dieser damalige Markungsausgleich erhebliche Schwierigkeiten“, so der Wirtschaftsförderer Ralf Heinzelmann in seiner Vorlage.
Alle einig: rückabwickeln
In der Erweiterungsfläche seien nun beispielsweise Gebiete, die in den jeweiligen Flächennutzungsplänen anders oder gar nicht ausgewiesen seien. Um das Kuddelmuddel zu bereinigen, wäre „die einfachste Lösung, auf die die alten Grenzen von 2014 zurückzugehen“, schlug Heinzelmann vor.
Die Verbandsversammlung hatte sich im Februar schon mit dem Thema befasst und den jeweiligen Gremien dieses Vorgehen empfohlen. Der Ortschaftsrat in Waldmössingen und nun auch der Verwaltungsausschuss haben einstimmig dem Gemeinderat empfohlen, dies so zu machen.
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