Rottweil. Ein Großaufgebot der Feuerwehr ist in der Nacht zum Samstag zu einem Schuppenbrand im Außenbereich oberhalb der Sportplätze in Rottweil ausgerückt. Das Gebäude, in dem unter anderem Heuballen gelagert sind, stand bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte in voller Ausdehnung in Flammen. Die Löscharbeiten dauern an. Die Brandursache ist noch unbekannt,
Alarmiert wurde die Feuerwehr um 3.03 Uhr zunächst mit dem Einsatzstichwort „Brand unklar“, berichtete der Rottweiler Feuerwehrsprecher Rüdiger Mack. Bereits sieben Minuten später wurde die Alarmstufe auf „Brand Schuppen“ erhöht. Weitere fünf Minuten danach erfolgte die erneute Alarmierung auf „Brand 4“, wodurch zusätzliche Einsatzkräfte angefordert wurden.
Im Einsatz sind die Abteilung Rottweil mit den Löschzügen Altstadt und Bühlingen, die Abteilung Göllsdorf sowie die Werkfeuerwehr Rottenmünster. Die Feuerwehr bekämpft den Brand mit einem umfangreichen Löschangriff.
Besondere Aufmerksamkeit gilt einem Hühnerstall, der sich in einer Ecke des eingezäunten Schuppengeländes befindet. Die Einsatzkräfte setzen alles daran, ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude zu verhindern. Nach bisherigem Stand scheint dies zu gelingen.
Aktuell ist die Wasserversorgung an dem abgelegenen Gelände eine Herausforderung. Laut Feuerwehrsprecher Mack hat die Einsatzleitung, die bei Stadtbrandmeister Frank Müller liegt, früh damit begonnen, eine Wasserversorgung aufzubauen. Die geht aus vom Löschteich des Vinzenz-von-Paul-Hospitals aus. Zudem läuft ein Pendelverkehr mit dem Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Rottweil.
Neben dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst stellt das DRK einen Rettungswagen. Wie der Leiter Rettungsdienst, Etienne Bantle, sagte, sei dies aber aus Sicht seiner Retter ein Routineeinsatz. Es seien keine Menschenleben in Gefahr. Das DRK sei lediglich vor Ort, um die Einsatzkräfte medizinisch abzusichern. Und die Ehrenamtlichen der Bereitschaft begannen früh damit, sich bereits um die Versorgung der Feuerwehrleute mit Getränken, später auch mit einem stärkenden Snack zu kümmern.
Außerdem sind mehrere Streifen der Polizei an der Einsatzstelle. Sie werden die Ermittlungen zur Brandursache übernehmen. Zu dieser gibt es im Moment keine Informationen, wie es vor Ort hieß, sind der Schuppen wie auch das eingezäunte Gelände, auf dem er steht, nicht etwa ans Stromnetz angeschlossen. Auch befanden sich außer einer einfacheren Baumaschine keine Fahrzeuge in dem Gebäude.
Um das Brandgut auseinanderzuziehen, hat Einsatzleiter Müller eine Einheit des THW alarmieren lassen. Diese verfügt über das schwere Gerät, das für diese Aufgabe nötig ist, etwa über einen Radlader. Wie Müller weiter sagte, sei es angesichts der Ausdehnung des Brandes vordringliche Aufgabe der Feuerwehr gewesen, eine Verbreitung zu verhindern. Der Schuppen, das sei rasch klar gewesen, war nicht mehr zu retten. Aber schon Bereiche der Wiese um das Gelände hatten zu brennen begonnen. Dort erfolgte die Brandbekämpfung mit Feuerpatschen.
Auf Anweisung des Einsatzleiters ist die Abteilung Hausen inzwischen ebenfalls alarmiert worden. Deren Angehörige besetzen das Gerätehaus in Rottweil, um in einem eventuellen zweiten Einsatzfall schnellstmöglich reagieren zu können.
Zur Unterstützung und Optimierung der Wasserversorgung ist außerdem nach den Worten von Sprecher Mack auch das Löschfahrzeug aus Neufra nachalarmiert worden.
Die NRWZ berichtet weiter.
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