Ein schwerer Verkehrsunfall auf der B 462 bei der Abfahrt nach Sulgen und Heiligenbronn hat am Mittwochnachmittag eine 31 Jahre alte Autofahrerin das Leben gekostet. Drei Fahrzeuge waren an dem Unfall beteiligt. Eine weitere Autofahrerin wurde schwer verletzt. Die Bundesstraße musste über Stunden voll gesperrt werden. Gegen 20.50 Uhr meldete die Polizei, die Strecke sei wieder frei. Hinweis: Nach diesem Unfall gibt es einen Spendenaufruf für die Hinterbliebenen, über den wir hier berichten.
Nach Angaben der Polizei wollte eine 22-jährige Fahrerin mit ihrem VW von Sulgen kommend an der Einmündung der L 419 auf die B 462 in Richtung Schramberg auffahren. Dabei übersah sie nach bisherigen Erkenntnissen vermutlich den von links kommenden Skoda einer 31-Jährigen, die auf der B 462 von Schramberg in Richtung Rottweil unterwegs war.
Durch den Zusammenstoß wurde der Skoda auf die Gegenfahrbahn geschleudert und prallte dort frontal mit einem entgegenkommenden Ford-Transporter zusammen. Die 31-Jährige wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.
Mehrere Ersthelfer kümmerten sich unmittelbar nach dem Unfall um die Beteiligten. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten mit einem Großaufgebot an. Auch ein Rettungshubschrauber wurde alarmiert. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen kam für die 31-Jährige jede Hilfe zu spät. Sie starb noch an der Unfallstelle.

Die 22-jährige VW-Fahrerin erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Transporters blieb unverletzt.
Die Einsatzleitung der Feuerwehr hatte Schrambergs Stadtbrandmeister Patrick Wöhrle. Neben der Abteilung Sulgen der Freiwilligen Feuerwehr war auch der Rüstwagen aus Schramberg im Einsatz. Vor Ort machte sich zudem Kreisbrandmeister Philipp Glunz ein Bild von der Lage.
Für die technische Rettung der eingeklemmten Fahrerin sowie die umfangreiche Unfallaufnahme blieb die B 462 zwischen Heuwies und der Abzweigung in Richtung Aichhalden über mehrere Stunden in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die Absperrmaßnahmen wurden anschließend von der Straßenmeisterei Schramberg übernommen.
Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 60.000 Euro. Der Verkehrsdienst Zimmern ob Rottweil hat die Ermittlungen aufgenommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Rottweil wurde ein unabhängiger Sachverständiger hinzugezogen, der den genauen Unfallhergang klären soll.

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