Eine Wanderung im Schlichemtal bei Dietingen nahm am Sonntag zunächst ein dramatisches, dann ein gutes Ende: Ein junger Mann, ein Bub, war bei der Wanderung seinen Eltern entwischt. Bei einbrechender Dunkelheit alarmierten sie die Rettungskräfte.
Ende gut, alles gut: Eine Frau, die die Suchaktion offenbar mitbekommen hatte, sah den Jungen und meldete sich bei der Polizei. „Dadurch ist die Sache gut ausgegangen“, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Konstanz am Sonntagabend auf Nachfrage der NRWZ.
Gegen 18 Uhr war die Suchaktion gestartet worden, nachdem die Eltern die Polizei alarmiert hatten. Zunächst seien Streifen angerückt, so der Polizeisprecher, dann habe man einen Hubschrauber aus Stuttgart hinzugezogen. Dessen Besatzung sollte mit einer Wärmebildkamera das Gelände nach dem Kind absuchen.
Auch ist bereits eine Hundestaffel mit Mantrailer-Hunden alarmiert worden. Diese hätten sich im Einsatzgebiet aber nicht mehr auf die Suche machen müssen, da der Junge zu dem Zeitpunkt deren Eintreffens bereits gefunden worden sei, so der Polizeisprecher.
Es gehe allen Beteiligten, auch dem Kind, gut, erklärte der Konstanzer Beamte abschließend.
Die Suche mittels Hubschrauber erregte Aufsehen. Laut einem Leser stand die Maschine lange über Dietingen-Böhringen in der Luft.
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