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Inmitten seiner Maschinen: Volker Sichler von Hollister's MotorCycles. Foto: pm

40 Jahre Hollister’s MotorCycles: Vom Custombike-Weltmeister zum großen Jubiläumsfestival

Vier Jahrzehnte nach der Gründung feiert Hollister's MotorCycles in Dauchingen mit Festival, Steilwandshow und Tombola – und blickt zugleich auf eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte sowie die Herausforderungen der Motorradbranche.

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Lesezeit 9 Min.

(PR) Dauchingen. Das Dauchinger Unternehmen Hollister’s MotorCycles feiert in diesen Tagen 40-jähriges Bestehen. Trotz der angespannten Weltlage und Zollpolitik zeigt sich Inhaber Volker Sichler zuversichtlich. Zu Beginn der diesjährigen Motorradsaison war das Interesse an den hochwertigen Maschinen nahezu ungebrochen. Er hofft, dass die Kaufkraft erhalten bleibt. „Die wirtschaftliche Lage ist nicht gut. Da haben vor allem hierzulande viele Leute anderes zu tun, als teure Motorräder zu kaufen. Andere wiederum kaufen gerade wegen der Wirtschaftslage“, so Volker Sichler. Mit großer Sorge sieht er jedoch dem Verbrenner-Aus entgegen. „Dann sind wir erledigt“, befürchtet er. 

Das Unternehmen ging aus Volker Sichlers jugendlicher Leidenschaft für das Umbauen und Veredeln von Motorrädern hervor. Im Jahr 1986 gründete der Rottweiler seine eigene Manufaktur in einem ehemaligen Hof in Horgen. Die steigende Nachfrage nach individuellen Motorrädern führte in den 1990er Jahren zum Aufbau der eigenen Marke Hollister’s MotorCycles. Der Name erinnert an die Stadt Hollister in Kalifornien, ein berühmter Treffpunkt von Motorradfans. 

Volker Sichler konstruierte und fertigte zunehmend komplette Designmotorräder. Dabei arbeitete er eng mit Unternehmen aus der regionalen Metall- und Elektronikbranche zusammen. Es entstanden Innovationen wie ein Hydraulikfahrwerk und eine Fernsteuerung. 

Das Kraftfahrtbundesamt verlieh 1999 eine Herstellernummer. Damit wurde Hollister’s – als Erster der Customizer-Branche in Deutschland – eine amtlich zugelassene Motorradmanufaktur. Die maßgeschneiderten Einzelstücke – Custombikes – gingen an kaufkräftige Kunden in aller Welt. Sie erhielten zahlreiche Designpreise. So wurde die 2002 vorgestellte Phantom bei der Daytona Bike Week in Florida zum „Schönsten Motorrad der Welt“ gekürt. 

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Das Wachstum der Firma erforderte einen größeren Standort. Daher erfolgte 2014 der Umzug nach Dauchingen an den Standort des ehemaligen Autohauses Birkholz. 

Neue Abgasnormen verhinderten die weitere Zulassung der verwendeten Motoren. Daher stellte Sichler den Bau selbst konstruierter Maschinen zurück. Seit 2014 konzentriert sich Hollister’s auf den Handel mit Serienmotorrädern aus den USA samt Ausrüstung und Modeartikel. Im Mittelpunkt steht die vor 125 Jahren gegründete Marke Indian Motorcycle. Die Motorräder werden weiterhin nach Kundenwunsch umgebaut, lackiert und veredelt. 

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Fotos: pm

Hollister’s ist heute exklusiver Vertriebspartner und zertifizierter Stützpunkt für Indian Motorcycle. Die Bikergemeinschaft „Indian Motorcycle Rider Group Black Forest“ hat ihren Sitz bei Hollister’s. Mit 500 Mitgliedern ist sie die größte ihrer Art in Europa. Das Verlagshaus bike & business zeichnete Hollister’s als einen der besten fünf Motorradhändler des Jahres 2025 aus. 

Das Unternehmen will die 40-jährige Geschichte am 25. und 26. Juli feiern und veranstaltet ein öffentliches Festival. Es findet auf dem Firmengelände an der Schwenninger Straße in Dauchingen statt. Eine Attraktion ist Pitt’s Todeswand, in der Steilwandfahrer ihre akrobatischen Künste zeigen. Zu sehen ist eine Ausstellung mit Oldtimer-Motorrädern und Unikaten aus der Hollister’s-Manufaktur. 

Zudem veranstaltet Hollister’s eine Jubiläumstombola für einen wohltätigen Zweck. Hauptpreis ist ein Indian-Motorrad. Der Erlös geht an die Stiftung Dianiño, die auf Initiative von Ingrid Binder aus Tuttlingen gegründet wurde – unterstützt durch die Kinderkrankenschwester Elke Bettecken aus Villingen-Schwenningen. Dianiño hilft Kindern, die von Diabetes Typ 1 betroffen sind. 

Kontakt

Volker Sichler, Hollister’s MotorCycles, Schwenninger Straße 27, 78082 Dauchingen.
Telefon +49 (0)7720 5005, Mobil +49 (0)171 8581426, E-Mail volker.sichler@hollisters.de

Links


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Foto: pm

Pitt’s Todeswand in Dauchingen – Motorradartistik beim Hollister’s-Jubiläum

Dauchingen. Die Motorrad-Stuntshow Pitt’s Todeswand gastiert am 25. und 26. Juli in Dauchingen bei Villingen-Schwenningen. Steilwandfahrer Jagath Perera und sein Artistenteam treten erstmals seit Jahren wieder in der Region auf. An beiden Tagen zeigen sie in der Todeswand-Arena, einem sechs Meter hohen Holzkessel, waghalsige Kunststücke auf seltenen Oldtimern. Darunter eine fast 100 Jahre alte Indian Scout.

Freihändig oder mit Füßen überm Lenkrad und mit 40 bis 70 Stundenkilometern drehen sie ihre Runden in dem vibrierenden Motodrom. Die Stuntshow gehört zum Jubiläumsprogramm der Dauchinger Motorradmanufaktur Hollister’s MotorCycles. Das Unternehmen feiert sein 40-jähriges Bestehen. Der öffentliche Event findet an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr auf dem Hollister’s-Gelände an der Schwenninger Straße in Dauchingen statt.

Tickets für die Todeswand können im Vorverkauf per E-Mail bestellt werden (E-Mail an volker.sichler@hollisters.de). Kinder bis 10 Jahre haben freien Eintritt.


Die Todeswand-Story: Waghalsige Artistik im Holzkessel

Die Motorräder: ratternde Oldtimer aus den 1920er Jahren. Die Arena: Baujahr 1932. Der Nervenkitzel: unvergesslich. Alles zusammen ist Pitt’s Todeswand, eine Motorrad-Show voller Akrobatik in der kreisrunden Steilwand. Am 25. und 26. Juli 2026 gastiert Pitt’s Todeswand erstmals seit Jahren wieder in der Region. Die Motorradmanufaktur Hollister’s MotorCycles in Dauchingen hat Pitt’s Team für ihr Festival zum 40-jährigen Bestehen engagiert.

Pitt’s Todeswand nennt sich der Holzkessel nach seinem Gründer Peter „Pitt“ Löffelhardt. Im Jahr 1932 vollführte er auf dem Münchner Oktoberfest erstmals seine waghalsigen Stunts. Mit dabei war die berühmte Motorradfahrerin Käthe Müller, die Steilwand-Kitty. Jahrzehntelang tourten die Schausteller-Familien Meiners und Wissinger gemeinsam mit Artisten-Truppen und mit ihrer Arena durch Europa. Auf zahlreichen Volksfesten standen die Menschen Schlange, um diesen filmreifen Nervenkitzel hautnah zu erleben.

Gleich zwei Weltrekorde entstanden in Deutschlands derzeit größter und ältester Motorradartistik-Show. Hugo Dabbert, ebenfalls eine Legende unter den Steilwandfahrern, drehte am 17. Juli 1979 in Göttingen 4576 Runden am Stück. Er fuhr drei Stunden, 33 Minuten und 35 Sekunden ohne Pause. Das waren rund 1435 Kilometer. Am 14. August 1980 setzte er eins drauf. In Rüsselsheim blieb Hugo Dabbert sechs Stunden, sieben Minuten in der Wand. Das entsprach 9142 Runden.

Hugo Dabbert war es auch, der den heutigen Superstar der Steilwandfahrer in Sri Lanka entdeckte und nach Deutschland holte: den damaligen Motocross-Rennfahrer Jagath Perera – nicht verwandt mit dem gleichnamigen Präsidenten seines Heimatlandes, der im Februar 2018 in sein Amt eingeführt wurde. Hugo Dabbert bildete Perera zum Steilwandfahrer aus. Schon am dritten Tag seines Engagements landete der Neuling im Krankenhaus – mit Nasenbeinbruch und Gehirnerschütterung.

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Foto: pm

Nach einigen Zwangspausen startete Pitt’s Todeswand im Jahr 2004 in eine neue Ära. Familie Wissinger und Jagath Perera restaurierten den Holzkessel, der seither wieder zu den Attraktionen des Münchner Oktoberfestes zählt. Selten treten Jagath Perera und sein Team an anderen Orten auf. „Deshalb werten wir es als einen großen Erfolg und eine Ehre für uns, wenn Pitt’s Todeswand zum Hollister’s-Jubiläum kommt“, sagt Hollister’s-Gründer und -Chef Volker Sichler. Es wird für lange Zeit die einzige Station der Todeswand im Südwesten sein.

Motorradartist Jagath Perera garantiert den Besuchern des Dauchinger Events eine mitreißende Show. Er meint: „Freihändig fahren in der Steilwand ist cool. Ich spiele in jeder Show mit dem Leben. Das ist kein einfacher Job. Das ist volles Risiko. Aber es macht Spaß. Ich habe Spaß und ich werde nie aufgeben.“ Seine Lieblingsmaschine ist eine fast 100 Jahre alte Indian Scout 101 mit Zweizylinder-Motor, 18 PS und niedrigem Schwerpunkt genau in der Mitte. Diese unverwüstlichen Maschinen dienten einst als Polizeimotorräder.

Mit 40 bis 70 Stundenkilometern rattert der Oldtimer durch den Holzkessel. „Beim Fahren in der Steilwand entsteht eine Fliehkraft von rund 3,5 G“, schätzt Jagath Perera. Das entspricht ungefähr der Belastung, die Astronauten beim Start eines Raumschiffs aushalten müssen. Trotzdem schafft es Jagath Perera zum Schluss jeder Vorstellung, den Zuschauern oben am Rand des Kessels das Trinkgeld aus den Händen zu pflücken …

Autor / Quelle:PR/Werbung
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