Zimmern ob Rottweil. Ein Maschinenbrand in einem kunststoffverarbeitenden Unternehmen in Zimmern ob Rottweil hat am Mittwochvormittag einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Die Betriebshalle war zeitweise stark verraucht. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, drang dichter Rauch aus dem Betriebsgebäude. Die Beschäftigten hatten die Halle bereits verlassen. Nach Angaben des Rettungsdienstes musste niemand medizinisch versorgt werden.
Nach ersten Erkenntnissen hatte die Belegschaft zunächst selbst versucht, den Brand zu löschen. Dabei kamen nach Angaben der Feuerwehr mehr als zehn Feuerlöscher zum Einsatz. Da sich das Feuer auf diese Weise nicht vollständig eindämmen ließ, verließen die Mitarbeitenden den Bereich um die betroffene Maschine und überließen die Brandbekämpfung der Freiwilligen Feuerwehr.
Im Einsatz waren die Abteilungen Zimmern, Stetten und Flözlingen der Freiwilligen Feuerwehr Zimmern ob Rottweil sowie die Feuerwehr Rottweil mit ihrer Drehleiter. Einsatzleiter war der stellvertretende Zimmerner Feuerwehrkommandant Benjamin Grießhaber. Ebenfalls vor Ort war Kreisbrandmeister Philipp Glunz.
Die Feuerwehr setzte mehrere Trupps unter Atemschutz ein, um den Brand zu löschen und eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Gleichzeitig wurde die Halle entraucht. Zur Koordination der Atemschutzgeräteträger richteten die Einsatzkräfte eine Atemschutz-Kontrollstelle ein.
Der Rettungsdienst war vorsorglich mit einem Rettungswagen sowie dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst an der Einsatzstelle.
Zur Ursache des Maschinenbrandes liegen weiterhin keine näheren Erkenntnisse vor. Auch die Höhe des entstandenen Sachschadens ist bislang nicht bekannt. Nach Abschluss der Löscharbeiten und der Entrauchung konnte der Einsatz beendet werden.











