Bürgerinitiative stellt in der Stadtbücherei aus

Autor / Quelle:
Lesezeit 1 Min.
Die Organisatorinnen der Ausstellung von links Renate Greve, Diana Lange und Marie-Theres Fischer (Foto: Stadt Rottweil / Braun).
Hinweis der Redaktion: Diese Pressemitteilung haben wir nicht oder nur oberflächlich redaktionell bearbeitet. Sie wurde direkt in das Angebot der NRWZ übernommen.

Als Teil des Jubiläumsprogramms „Erinnern – Solidarität – Energiezukunft“ – 40 Jahre nach Tschernobyl ist eine Ausstellung aus dem Bücherbestand der „Bürgerinitiative für eine Welt ohne atomare Bedrohung“ entstanden, die in Kooperation mit der Stadtbücherei ab dem 26. April bis zum 30. Mai zu sehen ist.

Rottweil – Zwei große Bereiche, nämlich „Belarus“ und „Tschernobyl – Fukushima – Energiewende“ werden aus der Fülle der Titel, die in den 40 Jahren entstanden sind, vorgestellt. Victor Martinowitsch, bekannter belarusischer Autor, der bereits vor Jahren in Rottweil eine Lesung hatte und als Zeitzeuge in Amerika im Exil lebt, sowie Alhierd Bacharevic, der die Heimat als Exilant beobachtet, sind mit Romanen, Lyrik und Dokumentationen vertreten. Beide sind Preisträger zahlreicher literarischer und politischer Auszeichnungen. Außerdem gibt es Zeugnisse inhaftierter Frauen in belarusischen Straflagern und das bittere Anekdotenbuch „Zekamerone“ des inzwischen freigekommenen Anwalts Maxim Znak. In all diesen Schriften bewahrheitet sich Bacharevics Motto: „Literatur ist das einzige Territorium vollkommener Freiheit.“

Der programmatische Klassiker „Die Sonne schickt uns keine Rechnung“ von Franz Alt aus den 90er Jahren leitet hin zum Thema Klimaschutz und Energiewende. Dieser Teil der Ausstellung widmet sich den Reaktor-Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima, sowie deren Auswirkungen, Reaktionen und Lösungsversuchen.

Autor / Quelle:Pressemitteilung (pm)
Mit "Pressemitteilung" gekennzeichnete Artikel sind meist 1:1 übernommene, uns zugesandte Beiträge. Sie entsprechen nicht unbedingt redaktionellen Standards in Bezug auf Unabhängigkeit, sondern können gegebenenfalls eine Position einseitig einnehmen. Dennoch informieren die Beiträge über einen Sachverhalt. Andernfalls würden wir sie nicht veröffentlichen.Pressemitteilungen werden uns zumeist von Personen und Institutionen zugesandt, die Wert darauf legen, dass über den Sachverhalt berichtet wird, den die Artikel zum Gegenstand haben.
Abonnieren
Benachrichtigen bei
0 Kommentare
Neueste
Älteste Meistbewertet
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen