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Rottweil
Samstag, 22. Februar 2020

„Sabine“ zu Besuch: Das Sturmtief im Live-Ticker für die Region Rottweil

Mehr als 100 Einsätze für die Feuerwehren im Kreis, mehr als 15 für die der Stadt Rottweil (Stand: Montag, 14 Uhr): Sturmtief „Sabine“ ist in der Nacht in der Region angekommen. Die B 462 zwischen Schramberg und Schiltach ist erneut gesperrt, zudem sind dies weitere Straßen. Auch gab es Stromausfälle. Der Schwarzwald-Baar-Kreis rief schon am Vorabend dazu auf, die Schüler zuhause zu lassen. Hier unser Live-Ticker mit den jeweils verfügbaren Informationen.

Update Dienstag, 12.50 Uhr

Die Polizei legt ihren Bericht über den Verlauf der Nacht vor:

Im Kreis Rottweil hat es in der vergangenen Nacht deutlich weniger Polizeieinsätze aufgrund des Strumtiefs „Sabine“ als in der Vornacht gegeben. Bei der Einsatzleitstelle der Polizei in Konstanz gingen lediglich sieben Anrufe wegen wetterbedingten Ereignissen ein.

Ein Verkehrszeichen in Zimmern ob Rottweil am Kreisverkehr in der Römerallee hatte sich mitsamt der Verankerung aus dem aufgeweichten Boden gelöst und ragte auf die Straße. Eine weggewehte Zaunrolle gefährdete um Mitternacht kurzzeitig den Verkehr auf der B27 zwischen Rottweil und Neukirch.

Zwischen Oberndorf-Bochingen in Richtung Haigerloch ragte am Montagabend eine Tanne über die Landstraße, die von der Feuerwehr beseitigt wurde.

Heimtückisch war ein Windstoß in Fluorn-Winzeln am Montag. Ein Paketzusteller öffnete die Hecktür seines Transporters. Trotz aller Vorsicht riss ihm der Windstoß die Tür aus den Händen, die dann gegen ein daneben parkendes Auto knallte. An diesem entstand ein Schaden von 500 Euro.

Am Dienstagmorgen brachte dann einsetzender Schneefall das eine oder andere Auto aus der Spur. So auch ein 35-jähriger Mercedes-Fahrer aus dem Bodenseekreis, der auf der A 81 bei Deißlingen auf schneebedeckter Fahrbahn viel zu schnell und dann auch noch mit Sommerreifen unterwegs war. Er krachte in die Leitplanke und blieb entgegen der Fahrtrichtung stehen. Die Schadenshöhe an seiner neueren C-Klasse steht noch nicht fest.

Auch ein 33-jähriger Autofahrer ist auf der B462 bei Villingendorf wegen Glätte zuerst über zwei Verkehrsinseln und dann in einen wartenden Renault eines 19-Jährigen gekracht. Dabei entstand an seinem Dacia ein Schaden von 3000 Euro. Ursache für den Unfall war eine glatte Straße auf dem dortigen Ausfädelungsstreifen und nicht angepasster Geschwindigkeit. Der Schaden an dem Renault-Clio schätzt die Polizei ebenfalls auf 3000. Die Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Schwerwiegende Ereignisse mit Personenschäden blieben glücklicherweise aus.

Die B 462 am Morgen.
Abschleppwagen bei Villingendorf. Fotos: gg

Update Dienstag, 8.25 Uhr

Sturmtief „Sabine“ tobt weiter. Inzwischen mit vergleichsweise mäßigen Böen, dafür macht Neuschnee dem Verkehr in der Region zunehmend zu schaffen. Auf der B 462 zwischen Schramberg und Rottweil ist derzeit mit Behinderungen zu rechnen. Am Morgen hat es zudem einen Unfall an der Einmündung in die Bundesstraße bei Villingendorf gegeben.

Der Gemeindeverbindungsweg Villingendorf-Zimmern ist noch gesperrt, auf Grund der anhaltenden Sturmlage war die Eigengefärdung für Feuerwehr und Mitarbeiter des Bauhofs bisher zu groß, so ein Feuerwehrsprecher.

Update Dienstag, 6.15 Uhr

Am Montagabend hat der Sturm wieder etwas an Fahrt aufgenommen. „Es kam bereits zu drei Einsätzen im Kreisgebiet, wo es sich jeweils um einen Baum auf einer Fahrbahn gehandelt hat“, so Feuerwehrsprecher Sven Haberer gegen 22.30 Uhr am Montag. Einsatzorte waren demnach bei Oberndorf-Bochingen die L 415 Richtung Brittheim, die Kreisstraße von Bösingen Richtung Dunningen und die Kreisstraße von Sulz-Dürrenmettstetten Richtung Oberiflingen.

In der Nacht selbst sind laut Haberer nochmal die Feuerwehren Beffendorf, Lauterbach und Rottweil im Einsatz gewesen. Zweimal habe ein Baum auf einer Straße gelegen und in einem Fall sei ein Wasserschaden gewesen.

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Gäubahn teilweise gesperrt

Die Deutsche Bahn hat nach eigenen Angaben viele der vom Sturm betroffenen Strecken wieder freigegeben. „Die Fernverkehrszüge haben den Betrieb wieder aufgenommen und verkehren größtenteils stabil. Wir erwarten am Dienstag einen weitestgehend normalen Betrieb“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Es könne allerdings vor allem im Fernverkehr weiter zu Zugausfällen kommen.

Weiterhin wegen Sturmschäden unterbrochen ist die Verbindung zwischen Tuttlingen und Singen. Es besteht ein Bus-Ersatzverkehr für die IC-Züge zwischen 7 und 11 Uhr. Reisende sollen eine Verlängerung der Reisezeit von bis zu 60 Minuten einplanen. Außerdem können einzelnen IC-Züge zwischen Stuttgart und Tuttlingen entfallen. Sie SBB fährt laut der DB von Zürich nach Singen, dort bestehe Anschluss an den Buspendelverkehr.

Die Bahn bietet derzeit weiträumige Umfahrungen als alternative Verbindungen von Stuttgart nach Singen über Karlsruhe / Basel und über Ulm an.

Laut einem Leser liegen zwischen Schwenningen und Villingen Bäume im Gleis. Die Strecke könne ab etwa 8.30 Uhr erst wieder befahren werden.

Auf der Website des Ringzugs heißt es:

Aufgrund der derzeitigen Schlechtwetterverhältnisse in der Region ist der Bahnverkehr noch eingeschränkt. Es kann je nach Wetterlage auch weiterhin zu Verspätungen und Zugausfällen kommen.

Eine wichtige Warnung der Gemeinde Unterkirnach

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Update Montag, 18 Uhr

Es liegt eine neuerliche Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor: „Es treten schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 km/h (22m/s, 44kn, Bft 9) und 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe muss mit orkanartigen Böen um 105 km/h (29m/s, 56kn, Bft 11) gerechnet werden.“

Die Warnung gilt von Montag, 21 Uhr, bis Dienstag, 5 Uhr.

Update Montag, 16.57 Uhr

Das Kultusministerium Baden-Württemberg, das den Eltern für Montag noch freigestellt hatte, ihre Kinder zuhause zu lassen, schreibt:

„Aufgrund der Prognose des Deutschen Wetterdienstes kann davon ausgegangen werden, dass am Dienstag, 11. Februar, ein regulärer Schulbetrieb stattfinden kann – sofern auf dem Schulweg keine besonderen Umstände vorliegen. Im Falle solcher besonderer Umstände kann auf Veranlassung der Eltern vom Schulbesuch abgesehen werden. Die Schule muss dann entsprechend informiert werden.“

Update Montag, 16.45 Uhr

Das Landratsamt Rottweil meldet sich nun doch ausführlicher zu Wort. Es schreibt unter dem Titel

Aktueller Lagebericht aus dem Landkreis RottweilBesonderer Dank an alle Einsatzkräfte

Sturmtief „Sabine“ ist mit Geschwindigkeiten von über 140 Kilometern pro Stunde über den Landkreis gefegt. Als Folge davon gab es zahlreiche umgestürzte Bäume, gesperrte Straßen, Unfälle und Stromausfälle in einigen Gemeinden und deren Ortsteilen.

Die Feuerwehren im Landkreis waren seit der Nacht im Dauereinsatz und haben über 150 Einsätze abgearbeitet. Da sich die Einsatzlage zwischenzeitlich beruhigt hat, wurden die Bereitschaften aufgelöst. Größere Schäden oder schlimmere Personenschäden sind nicht zu vermelden.

Aufgrund des Sturms hatte die SüdbadenBus GmbH ihren Betrieb zeitweise eingestellt; am Nachmittag wurde dieser wieder aufgenommen.

Es muss trotz Entspannung der Lage bis in die Nacht hinein weiterhin mit heftigen Regenfällen und Böen gerechnet werden.

Ein besonderer Dank gilt allen Einsatzkräfte, die dafür gesorgt haben, dass Straßen wieder passierbar und Schäden behoben wurden/werden!

Folgende Strecken sind noch gesperrt (Liste ohne Gewähr auf Vollständigkeit):

Straße Von – Nach Grund für Sperrung
Bundesstraßen
B 462 Schramberg-Schiltach Vollsperrung bedingt durch Steinschlag; falls das Wetter es zulassen wird, wird morgen die Situation begutachtet (umgestürzte Bäume im Bereich der Felskrone lassen es zurzeit nicht zu, die Örtlichkeit zu betreten); Räumarbeiten werden erforderlich sein; nach jetziger Einschätzung wird die Strecke mindestens bis einschließlich Mittwoch gesperrt bleiben.
Landesstraßen
L 175 Schramberg-Tennenbronn Vollsperrung bedingt durch zahlreiche umgestürzte Bäume; im Moment kann nicht gesagt werden, wann die Strecke für den Verkehr wieder freigeben werden kann.
Kreisstraßen
K 5500 Trichtingen-Leidringen Vollsperrung bedingt durch zahlreiche umgestürzte Bäume; im Moment kann nicht gesagt werden, wann die Strecke für den Verkehr wieder freigeben werden kann.
K 5516 Brachfeld-Niederdobel Vollsperrung bedingt durch zahlreiche umgestürzte Bäume; im Moment kann nicht gesagt werden, wann die Strecke für den Verkehr wieder freigeben werden kann.
K 5516 OD Hopfau-Dornhan Vollsperrung bedingt durch zahlreiche umgestürzte Bäume; im Moment kann nicht gesagt werden, wann die Strecke für den Verkehr wieder freigeben werden kann.
K 5523 Hochmössingen-Römlinsdorf Vollsperrung bedingt durch zahlreiche umgestürzte Bäume; im Moment kann nicht gesagt werden, wann die Strecke für den Verkehr wieder freigeben werden kann.
K 5557 Mittelhardt-Weigheim Vollsperrung bedingt durch zahlreiche umgestürzte Bäume; im Moment kann nicht gesagt werden, wann die Strecke für den Verkehr wieder freigeben werden kann.
K 5724 / K 5531 St. Georgen-Hardt Vollsperrung bedingt durch zahlreiche umgestürzte Bäume; im Moment kann nicht gesagt werden, wann die Strecke für den Verkehr wieder freigeben werden kann.

Folgende Strecken sind (nach einer Sperrung) wieder befahrbar (keine Gewähr auf Vollständigkeit der Liste):

Straße Von – Nach Grund für Sperrung
Bundesstraßen
B 462 Dunningen-Sulgen Sperrung wg. Bäume
B 462 Sulgen-Schramberg Überflutung
Landesstraßen
L 108 Lauterbach-Fohrenbühl Sperrung wg. Bäume
L 422 Rötenberg-Rötenbach Sperrung wg. Bäume
Kreisstraßen
K 5529 Sulgen-Seedorf Vollsperrung wg. Bäume
K 5531 Aichhalden-Rötenberg Vollsperrung wg. Bäume
K 5531 Hardt-Sulgen Überflutung
K 5546 Wilflingen-Schörzingen

Update Montag, 16 Uhr

Das Polizeipräsidium Konstanz berichtet aktualisiert aus dem Einsatzgeschehen des Montagvormittags:

Nachdem in der vergangenen Nacht schon zahlreiche Bäume aufgrund von starken Windböen umfielen, sind auch am Morgen noch viele Verbindungsstraßen im Kreis Rottweil wegen Sturmholz unpassierbar gewesen. Betroffen waren neben einigen örtlichen Wegen und Verbindungsstraßen die B 27 Neukirch – Rottweil, die Kreisstraße Wilflingen – Schörzingen und die Kreisstraße Mittelhardt – Weigheim, sowie die Kreisstraße von Villingendorf in Richtung B 462.

Und die B 462 zwischen Schramberg und Schiltach, die seit einigen Tagen sowieso nur einspurig befahren werden kann. Die Strecke ist durch einen Felsabgang erneut beeinträchtigt und gesperrt worden. Ein schwerer Gesteinsbrocken traf einen Lastwagen aus dem Kreis Rottal-Inn und verursachte einen Schaden von 5000 Euro.

Von einem umfallenden Baum getroffen wurde zwischen Hardt und dem Weiler „Sieh dich für“ der Fiat einer 29-Jährigen. Sie hatte Glück, denn der Baum streifte das Auto nur und brachte es ruckartig zum Stehen. Dabei verletzte sie sich leicht.

Mehrere dünne Tannenbäume, die der Wind in einem Garten umdrückte, trafen auch ein Wohnhaus in Hochmössingen. Diese beschädigten ein Dach, weswegen auch Regenwasser ins Gebäude eindrang. Es blieb aber beim Sachschaden.

Gleich mehrere Fahrzeuge sind in Marschalkenzimmern durch umgestürzte Bäume in der „Alten Reute“ beschädigt worden. An einem älteren C-Klasse Mercedes entstand dadurch sogar Totalschaden. Die Feuerwehr Dornhan rückte einem Fahrzeug und neun Mann aus, um die Straßen dort wieder passierbar zu machen.

Bei der Leitstelle des Polizeipräsidiums Konstanz, die die Notrufe für die Landkreise Rottweil, Tuttlingen, Konstanz und dem Schwarzwald-Baar-Kreis entgegen nimmt, sind allein wegen des Sturms bisher mehr als 200 Meldungen von Störungen und Schäden durch den Sturm eingegangen. Die meisten Meldungen betrafen neben umgestürzten Bäumen überwiegend andere Gegenstände, die auf Straßen geweht wurden, wie umgekippte Mülleimer, Verkehrsschilder, umgefallene Bauzäune oder leichte und unbefestigte Materialien, die durch die Luft flogen. Größere Schäden oder schwere Personenschäden wurde nicht gemeldet.

Update Montag, 15.35 Uhr

Ein regionaler Rückblick des Polizeipräsidiums Konstanz:

https://www.facebook.com/PolizeiKonstanz/posts/2568831213364522

Update Montag, 15.08 Uhr

Das Landratsamt Rottweil meldet sich erstmals zum Sturmtief zu Wort. Es schreibt knapp: „Die Südbadenbus GmbH hat aufgrund der sich beruhigenden Wetterlage den Busverkehr im Landkreis Rottweil wieder aufgenommen.“

Die Stadt Villingen-Schwenningen warnt:

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Update Montag 13.37 Uhr

Die Stadt Schramberg teilt mit: Morgen, Dienstag, 11. Februar ist wieder ganz normaler Kindergarten- und Schulbetrieb!

Update Montag, 12.36 Uhr

Die Feuerwehr meldet gesperrte Straßen:

  • der Gemeindeverbindungsweg von Zimmern nach Villingendorf
  • von Zimmern nach Hausen
  • von Flözlingen nach Horgen über Hirschmühle und
  • von Horgen die Alte Steige Richtung Hausen
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Update Montag, 11.42 Uhr

Überblick ist schwierig

Im Landratsamt versucht man, sich einen Überblick zu verschaffen, welche Straßen derzeit nicht befahrbar sind. Für Joachim Hilser vom Straßenbauamt stellt sich das schwierig dar. Das ändert sich fast minütlich, meint er. Der Sturm wirft immer noch Bäume um.

Klar sei aber inzwischen, dass die Bundesstraße Schramberg-Schiltach auch am Mittwoch noch nicht befahren werden kann. Der Felsbrocken, der da heute früh herab kam, sei weit oben im Wald gelegen. Die Fachleute könnten dort heute unmöglich nachschauen. Das ginge möglicherweise erst morgen Nachmittag, wenn der Sturm sich wirklich gelegt hat. Und dann könne man frühestens am Mittwoch die Stelle beräumen lassen.

Update Montag, 10.52 Uhr

Busse bleiben im Depot

Der Busverkehr im Raum Schramberg und wohl auch darüber hinaus wird weiter nicht stattfinden können. Derzeit könne man noch nicht abschätzen, wann die Busse wieder fahren können, so Bernhard Schirling vom Kundencenter der Südbaden-Bus in Schramberg. Immer wieder gebe es heftige Böen, die möglicherweise den Verkehr gefährden.

Für die Strecke Schiltach – Schramberg werde ab morgen wieder ein Ersatzfahrplan über Alpirsbach eingerichtet. Die Strecke Schuiltach-Schramberg bleibe mindenstens bis Mittwoch voll gesperrt. Mutmaßlich wird es nach dem Steinschlag aber länger dauern.

Update Montag, 10.33 Uhr

Polizeiliche Unwetterbilanz Landkreis Rottweil

In der vergangenen Nacht hat der Orkan „Sabine“ auch im Landkreis Rottweil für zahlreiche Einsätze der Polizei und Feuerwehr gesorgt. Dem Führungs- und Lagezentrum der Polizei wurden im Kreisgebiet 28 umgestürzte Bäume gemeldet, die entweder ganz oder teilweise die Straßen blockierten. Menschen kamen dabei direkt nicht zu Schaden.

Allerdings wich am Sonntagabend auf der B 27 zwischen Neukirch und Rottweil eine 19-jährige Peugeot-Fahrerin einem Tannenzipfel aus, der auf der Straße lag. Sie kam dabei nach rechts von der Straße ab und fuhr eine Böschung hinunter, wobei sich das Auto überschlug und auf der Seite zum Liegen kam. Sie und ihr 16-jähriger Beifahrer wurden verletzt und mussten vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Am Auto entstand Totalschaden in Höhe von 5000 Euro.

Durch den Wind wurden auch zahlreiche Gegenstände umhergeweht. Gegen Mitternacht wurde in Schramberg-Sulgen ein nicht ausreichend gesichertes Trampolin auf die Straße geweht, am frühen Morgen drückte der Wind in der Talstadt sogar einen leichten Motorroller von einem angrenzenden Anwesen in die Oberndorfer Straße. In Dunningen konnte auch ein Bauzaun und ein Altkleidercontainer dem Wind nicht mehr standhalten und fanden sich deswegen auf der Straße wieder. Auch in Dornhan machte sich ein Autoanhänger aufgrund des Windes selbständig und versperrte kurzzeitig die Hauptstraße. Das Dach eines Pferdeunterstandes in Waldmössingen löste sich durch den Wind aus der Verankerung und wurde in eine Stromleitung hochgeschleudert. Heruntergeschleudert wurden dagegen mehrere Ziegel von einem Wohnhaus in Herrenzimmern. Die Bösinger Straße musste deswegen abgesichert werden.

Eine Schadensbilanz liegt nicht vor. „Wegen des anhaltenden stürmischen Wetters muss mit weiteren Einsätzen gerechnet werden“, so die Polizei.

Eine Meldung aus Schramberg

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Update Montag, 10.20 Uhr

Regional- und S-Bahnverkehre starten frühestens am Mittag

Aufgrund des Sturmtiefs Sabine verkehren derzeit bis auf Weiteres keine Züge in Baden-Württemberg.

Mit aktuellem Stand starten Regionalzüge in Baden-Württemberg und die S-Bahn Stuttgart ihre Fahrten frühestens am Mittag wieder sukzessive. Je nach Entwicklung der Wetterlage. Mit Ausfällen und Behinderungen ist den ganzen Tag zu rechnen.

Bevor Züge wieder fahren, werden auf jeder Strecke Erkundungsfahrten durchgeführt. Soweit möglich wird der Verkehr im Anschluss an etwaige Reparaturarbeiten dann auf den Strecken wieder aufgenommen.

Die Deutsche Bahn empfiehlt Fahrgästen sich rechtzeitig vor Reiseantritt auf www.bahn.de oder in der App DB Navigator über die aktuelle Verkehrslage zu informieren und auch ab Mittag eine längere Reisezeit einzuplanen.

Über die Dauer der Beeinträchtigungen kann die Bahn derzeit noch keine Aussage treffen.

Update Montag, 10.15 Uhr

Schwarzwald-Baar-Kreis: Sturmtief „Sabine“ entwurzelt viele Bäume. Das berichtet die Polizei. Demnach hat „Sabine“ am heutigen Montagmorgen für einige Störungen gesorgt. In der Zeit von 4 Uhr bis 7 Uhr nahm die Notrufzentrale des Polizeipräsidiums Konstanz aus dem Schwarzwald-Barr-Kreis mindestens 40 Notrufe entgegen, in denen zahlreiche umgestürzte Bäume gemeldet wurden. Die meisten Verkehrsbehinderungen traten im Bereich Villingen-Schwenningen, gefolgt von St. Georgen und Donaueschingen ein. Weitere größere Schadensereignisse wurden der Polizei aus dem Bereich nicht gemeldet. Im Dauereinsatz waren ebenfalls die Feuerwehren aus den gesamten Landkreisen, die mit der Beseitigung der Bäume beauftragt wurden.

Update Montag, 9.55 Uhr

Das Sturmtief „Sabine“ scheint sich nun abzuschwächen, die Region Rottweil hat wohl das Schlimmste überstanden, jetzt stehen dem Bodenseeraum unruhige Stunden bevor.

Die Feuerwehr Rottweil hatte in der Nacht eine Bereitschaft eingerichtet. Knapp 25 Einsatzkräfte waren in der Leitstelle und in der Rottweiler Wache im Einsatz, teils seit Sonntag um 23 Uhr und teils bis jetzt durchgehend.

Die Rottweiler haben nach den Worten von Stadtbrandmeister Frank Müller und Pressesprecher Marius Daute rund 15 Einsätze abgearbeitet, von umgestürzten Bäumen bis zu einem losen Fensterladen, der herabzustürzen drohte.

Die Bereitschaftsstärke werde nun nach und nach zurück gefahren.

Einzige Straße, die im Bereich der Stadt Rottweil hatte gesperrt werden müssen, ist die Verbindung zwischen Zimmern und Hausen.

Zwischen Seedorf und Heiligenbronn haben Bäume die Straße versperrt, kein Durchkommen. Die Feuerwehr ist verständigt worden.

Update Montag, 9.24 Uhr

Update Montag, 8.20 Uhr

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Update Montag, 8.03 Uhr

Erneute Warnung des Deutschen Wetterdienstes: Im Kreis Rottweil ziehen einzelne Gewitter auf. Dabei könne es Orkanböen geben mit Geschwindigkeiten bis zu 120 Kilometern pro Stunde.

Update Montag, 7.50 Uhr

Der Kindergarten Hardt bleibt heute geschlossen. Hardter Kolleginnen seien vor Ort, um eventuelle Notgruppen zu bilden. Es wird gebeten, dass alle, die das können, die Kinder heute daheim lassen.

Update Montag, 7.45 Uhr

Das Bernecktal, die Verbindung Schramberg-Tennenbronn, ist nach unseren Informationen nach Baumbruch gesperrt. Die Feuerwehr ist informiert.

Die Grundschule Tennenbronn empfiehlt den Eltern, die Kinder zuhause zu lassen. Eine Notbetreuung sei aber gegeben.

Währenddessen in Zimmern

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Update Montag, 7.30 Uhr

Der Busverkehr im Raum Schramberg ist bis auf weiteres eingestellt, wird der NRWZ gemeldet.

Die Feuerwehr Rottweil befindet sich seit Sonntag, 23 Uhr, aufgrund des Sturmtiefs „Sabine“ im Einsatz (NRWZ.de berichtete im Liveblog). „Nach aktuellem Stand kam es bisher zu elf Einsatzanlässen im Stadtgebiet Rottweil inklusive den Teilorten“, so der Rottweiler Feuerwehrsprecher Rüdiger Mack.

Um 6.46 Uhr sind die Führungsgruppe, sowie das Presse- und Medienteam der Feuerwehr Rottweil alarmiert worden.

Mit Stand 7.25 Uhr befindet sich die Einsatzabteilung Rottweil, einschließlich der Löschzüge Altstadt und Bühlingen, sowie die Einsatzabteilung Neukirch im Einsatz. Die Einsatzabteilung Hausen ist derzeit nach Beendigung eines Einsatzes wieder eingerückt.

Update Montag, 7.15 Uhr

Die Feuerwehren haben mittlerweile weit mehr als 100 Einsätze im gesamten Kreisgebiet Rottweil abgearbeitet, so Feuerwehrsprecher Sven Haberer. „Seit 4 Uhr laufen die Einsätze fast minütlich in der Leitstelle auf“, berichtet er.

Die Integrierte Leitstelle ist demnach mittlerweile voll hochgefahren und alle verfügbaren Dispositions-Plätze seien besetzt. Die Leitstellen-Verstärkung durch die ehrenamtlichen Kräfte ist alarmiert worden, inzwischen wurden auch weitere hauptamtliche Kräfte der Leitstelle alarmiert.

„Es kann kurzzeitig immer wieder zu Sperrungen von Straßen kommen“, so Haberer.

Aktuell ist neben der B 462 Schramberg-Schiltach auch die Verbindung Aichhalden-Rötenberg gesperrt. Zudem die Verbindungen Peterzell-Königsfeld und Peterzell-Villingen. Wie die Feuerwehr Alpirsbach meldet, ist die B 294 zwischen Alpirsbach und Loßburg gesperrt.

Laut einem Leser musste ein Bus zwischen Flözlingen und Horgen wenden. Die Strecke ist offenbar unpassierbar.

Update Montag, 7.12 Uhr

Die Stadt Schramberg meldet:

Alle Schramberger Kitas (Stadt und Kirchen) sind heute geschlossen. Die Kolleginnen aus Schramberg sind vor Ort für Notgruppen. Es wird gebeten, dass alle die die Möglichkeit haben heute die Kinder daheim zu lassen dies tun!

Update Montag, 7 Uhr:

Die Feuerwehr Rottweil beseitigt einen umgestürzten Baum in der Bahnhofstraße. Die Straße war blockiert, Busse mussten warten, Autofahrer drehten um.

Update Montag, 5.47 Uhr

Es treffen vermehrt Meldungen über umgestürzte Bäume auf den Straßen der Region und auch im Kreisgebiet ein. Derzeit vor allem im Bereich Dornhan.

Die Bundesstraße 462 Schramberg-Schiltach ist im Bereich zwischen Schramberg und Hinterlehengericht laut Polizei gesperrt. Wegen Steinschlags.

Ebenfalls gesperrt sein soll laut Lesern die Landstraße zwischen Hardt und Schramberg.

Update Montag, 5.25 Uhr

Die Feuerwehren in Schramberg und in Dietingen sind alarmiert worden. In Schramberg hat es nach ersten Informationen der Integrierten Leitstelle einen erneuten Steinschlag gegeben. In Dietingen hat der Brandmelder eines Seniorenwohnheimes ausgelöst.

Wie Feuerwehrsprecher Sven Haberer berichtet, handelte es sich in Dietingen um einen Fehlalarm.

Update Montag, 4.55 Uhr

Stromnetzbetreiber Netze BW meldet Stromausfälle in Schramberg. Techniker arbeiten daran, die Störungen zu beseitigen. Sie betreffen den Stadtteil Tennenbronn. In Sulgen sei der Strom in der Nacht mehrfach ausgefallen, berichtet ein Leser.

Seit etwa 2 Uhr hat es schon mehrere Einsätze der Feuerwehren im gesamten Kreisgebiet wegen des Sturms gegeben, so ein Feuerwehrsprecher. Die Feuerwehren sind zur Stunde im Einsatz. Details will der Sprecher später nennen.

Update Sonntag, 23.50 Uhr

Stromausfall in Eschbronn-Mariazell. Wie Leser melden, besteht dieser seit etwa 23.30 Uhr. Betreiber Netze BW meldet: „Status: Störung bekannt, wir arbeiten bereits an der Behebung.“ Nach rund einer Stunde haben sie es geschafft. Auch in Lauterbach-Fohrenbühl hat es einen Stromausfall gegeben.

Im Kreisgebiet nimmt die Stärke der Wibdböen derweil zu.

Die Bahn meldet:

Aufgrund des Sturmtiefs Sabine kommt es derzeit zu erheblichen Beeinträchtigungen im Regional- und Fernverkehr der Deutschen Bahn. Wir empfehlen unseren Reisenden, für Sonntag, 09.02.2020 bis Dienstag, 11.02.2020 geplante Fahrten im Fernverkehr auf einen anderen Tag zu verschieben.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und zunehmender Windstärken haben wir uns dazu entschieden, den Fernverkehr bundesweit bis mindestens Montag, 10.02.2020 um 10 Uhr einzustellen. Erst nach Schadaufnahme im Rahmen von Erkundungsfahrten und erforderlichen Reparaturarbeiten werden ab vsl. 10 Uhr die Strecken für den Fernverkehr sukzessive wieder freigegeben. Es ist leider schon jetzt absehbar, dass die Störungen am Montag den ganzen Tag über andauern werden.

Für Kunden, die sich über die aktuelle Verkehrslage und Auswirkungen des Sturmtiefs auf den Bahnverkehr informieren möchten, wurde eine kostenfreie Hotline eingerichtet. Die Nummer lautet 08000 99 66 33.

Hinweise des Landes-Feuerwehrverbands

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Update Sonntag, 23.20 Uhr

Die Schramberger Erhard-Junghans- und Berneck-Schule schließen sich der Empfehlung des Kultusm,inisteriums an. Darin heißt es: „Eltern bzw. Erziehungsberechtigte können entscheiden, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist. Falls der Weg zur Schule aufgrund extremer Wetterlagen vor Ort nicht zumutbar ist, können Eltern ihr Kind vom Unterricht befreien lassen. Die Schule ist in diesem Fall zu informieren.“

Update Sonntag, 23.15 Uhr

Der Kreis und die Stadt Rottweil haben sich bisher nicht geäußert. Die Stadt Freudenstadt hat reagiert. Die Stadtspitze schreibt: „Der aktuellen Unwetterwarnung und in Abstimmung mit der geschäftsführenden Schulleiterin haben wir beschlossen, morgen alle Freudenstädter städtischen Schulen geschlossen zu lassen. Das gilt für alle Grundschulen (auch in den Teilorten), die Werkrealschule, die Realschule und das Kepler-Gymnasium. Für Informationen stehen die Schulsekretariate morgen Vormittag zur Verfügung. Bürgermeisterin Dr. Stephanie Hentschel und Oberbürgermeister Julian Osswald.“

Update Sonntag, 23 Uhr

Jetzt wird die Besetzung der Integrierten Leitstelle Rottweil, die die Rettungseinsätze im Landkreis koordiniert, hochgefahren. Ehrenamtliche Kräfte der Feuerwehr unterstützen die Disponenten dort, weitere unterstützende Kräfte gehen in Bereitschaft. Die Führungsgruppe der Feuerwehr Rottweil wird im Gerätehaus ebenfalls in Bereitschaft gehen.

Zur Erinnerung nochmal eine Grafik des Kreisverbands:

Update Sonntag, 22.53 Uhr

Seitens der Grund- und Werkrealschule Zimmern heißt es, der Landkreis Rottweil empfehle den „Schülerinnen und Schülern, morgen zu Hause zu bleiben. Es werden aber auf jeden Fall Lehrkräfte vor Ort sein, die die Betreuung sicherstellen. Wir haben vollstes Verständnis, wenn Sie Ihre Kinder morgen zu Hause lassen und bitten darum, die Kinder in diesem Fall zu entschuldigen.“

Eine entsprechende Empfehlung des Landkreises Rottweil liegt der NRWZ zur Stunde nicht vor. Der Zimmerner Schulleiter Jan Hofelich bezieht sich, wie er der NRWZ am späten Abend sagte, auf einen Live-Ticker des „Schwarzwälder Boten“. Dieser hatte ohne Quellenangabe berichtet, der Landkreis Rottweil empfehle allen Schülern, zuhause zu bleiben.

Update Sonntag, 22.50 Uhr

Die Grund- und Werkrealschule Villingendorf und die Eschachschule Dunningen stellen es den Eltern frei, ihre Kinder am Montag in die Schule zu schicken, halten sich damit an die Empfehlung des Kultusministeriums vom Samstag (siehe unten).

Update Sonntag, 22.41 Uhr

Das Gymnasium Oberndorf schließt sich der Empfehlung des Kultusministeriums Baden-Württemberg an. Darin heißt es: „Eltern bzw. Erziehungsberechtigte können entscheiden, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist. Falls der Weg zur Schule aufgrund extremer Wetterlagen vor Ort nicht zumutbar ist, können Eltern ihr Kind vom Unterricht befreien lassen. Die Schule ist in diesem Fall zu informieren.“

Update Sonntag, 22.36 Uhr

Seitens des Gymnasiums Schramberg heißt es freundlich:

Liebe Eltern, das Orkantief Sabine wird am Montag auch über uns hinwegziehen. Falls Sie zu dem Schluss kommen, dass der Schulweg für Ihr Kind nicht zumutbar ist, können Sie ihr Kind daheim lassen (siehe auch die Empfehlung des Kultusministeriums) Bitte informieren Sie uns darüber (mail reicht) im Laufe des Vormittags.

Update Sonntag, 22.31 Uhr

Die John-Bühler-Realschule in Dornhan wird am Montag geschlossen bleiben. Sie meldet: „Aufgrund der Wetterlage haben sich die Schulleitungen zusammen mit dem Bürgermeister entschieden, die Schule am Montag den 10.02.2020 nicht zu öffnen. Somit entfällt der Unterricht am Montag. Bitte verbreiten Sie diese Information an alle Schüler und Eltern unserer Schule weiter.“

Update Sonntag, 22.26 Uhr

Die Feuerwehr Alpirsbach meldet: Die Ortsverbindungsstraßen von Alpirsbach nach Reutin und Reinerzau sind wegen des Sturms vorsorglich gesperrt worden.

Update Sonntag, 22.21 Uhr

Launig gestaltet „Schwarzwaldwetter“ auf Facebook seinen Beitrag. Die Warnung bleibt aber eindeutig:

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Update Sonntag, 22.15 Uhr

Die Maximilian-Kolbe-Schule Hausen erklärt, man plane, „den Unterricht und unser Betreuungsangebot regulär stattfinden zu lassen. Falls Ihr Kind den Schulweg nicht antreten wird, bitten wir Sie um eine Information vor 7.15 Uhr.“ Es wird zudem auf eine schulinterne App verwiesen. Und weiter heißt es: „Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass versäumter Unterrichtsstoff selbstständig nachgearbeitet werden muss.“

Update Sonntag, 22.08 Uhr

Es liegt eine Empfehlung des Landkreises Schwarzwald-Baar vor. Demnach sollen die Schüler am Montag zuhause bleiben.

Wörtlich heißt es in der vom Landratsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises verbreiteten Erklärung:

Aufgrund aktueller Wetterprognosen hinsichtlich des Sturmtiefs „Sabine“, empfiehlt das Landratsamt allen Schülerinnen und Schülern am Montag, 10. Februar 2020, zu Hause zu bleiben und nicht zur Schule zu gehen. Ein regulärer Transport durch den Öffentlichen Personennahverkehr kann aufgrund des Unwetters und der Gefährdung nicht sichergestellt werden.
Dies gilt auch für die Kindertageseinrichtungen.

Update Sonntag, 22 Uhr

Schulen in Rottweil haben auf die Empfehlung des Kultusministeriums reagiert, nach der Eltern nach eigenem Ermessen entscheiden können, ob für ihre Kinder der Schulweg zumutbar ist oder nicht. Das Albertus-Magnus-Gymnasium in Rottweil etwa hat abgekündigt, nach dieser Empfehlung verfahren zu wollen. Eltern könnten ihre Kinder demnach vom Unterricht telefonisch im Sekretariat der Schule abmelden. Das Leibniz-Gymnasium hat ebenfalls auf die Erklärung des Kultusministeriums verwiesen, allerdings ohne weitere Handlungsanweisung.

Die Kindergärten in Aichhalden, Waldmössingen und Heiligenbronn werden am Montag nicht öffnen. Das haben Träger und Einrichtungsleitungen zum Schutz der Kinder und der Mitarbeitenden entschieden, heißt es in einer am späten Sonntagabend verbreiteten Erklärung.

Update Sonntag, 21.50 Uhr

Die Stadtverwaltung Villingen-Schwenningen empfiehlt in einer am späten Sonntagabend verschickten Pressemitteilung: Die Schülerinnen und Schüler der städtischen Schulen sowie die Kinder der Kindertagesstätten der Stadt Villingen-Schwenningen am morgigen Montag, 10.02.2020, sollen aufgrund der hohen Gefährdungslage durch das schwere Sturmtief „Sabine“ zu Hause bleiben und sich nicht auf den Weg zur Schule beziehungsweise zur Kindertagesstätte begeben. Eine Notbetreuung vor Ort werde dennoch gewährleistet sein. 

Für den Kreis oder die Stadt Rottweil besteht bisher keine solche Empfehlung. Am Samstag hat allerdings das Kultusministerium Baden-Württemberg erklärt, dass Eltern im eigenen Ermessen entscheiden könnten, ob ihren Kindern der Schulweg zumutbar ist oder nicht. Sie hätten bei einem Fernbleiben der Kinder aber die Schule zu informieren.

Tickerbeginn: Sonntag, 21 Uhr

Ab 23 Uhr wird die Integrierte Leitstelle Rottweil durch zwei Kräfte der Leitstellenverstärkung besetzt, um für ein erhöhtes Einsatzaufkommen gewappnet zu sein. Das meldete der Sprecher der Feuerwehr Sven Haberer kurz vor 21 Uhr. Die Leitstelle koordiniert die Rettungseinsätze. Es handelt sich bei der Verstärkung um ehrenamtliche Feuerwehrleute, die die Disponenten in der Leitstelle unterstützen werden. Weitere Kräfte der Leistellenverstärkung seien zudem mittlerweile in Bereitschaft gesetzt worden.

Die Feuerwehr Rottweil wird ab 23 Uhr ebenfalls mit einer kleinen Besetzung der Führungsgruppe Rottweil das Feuerwehrhaus in Rottweil besetzen, um im Einsatzfall die Einsätze für die Feuerwehr Rottweil und deren Abteilung besser koordinieren zu können.

 

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