Weitgehend fertiggestellt haben die Bauarbeiter und Pflasterer den oberen Teil der Fußgängerzone zwischen Marktstraße und Oberndorfer Straße. Nach den Handwerkerferien geht es mit dem Hirsoner Platz weiter. Das berichtet der Leiter der Abteilung Tiefbau Konrad Ginter am Donnerstag im Ausschuss für Technik (AUT).
Dabei werde das Pflasterband vom Platz her noch etwas in die Hauptstraße hinein verlängert. „Wir können so drei kaputte Pflasterrinnen gleich mit austauschen“, erläuterte er. Im Verwaltungsausschuss hatte CDU-Fraktionssprecher Thomas Brantner gebeten, der AUT solle sich das vor Ort nochmals anschauen. Er habe Bedenken, dass Schneepflüge und Kehrmaschinen das Pflaster beschädigen könnten.

Ginter stellte nun klar, dass der Pflasterbereich nicht bis zum Textilhaus Dobler geplant sei, sondern nur zwischen den bereits bestehenden Pflasterbändern. Außerdem werde man Beton-Pflastersteine verbauen, kein Kopfsteinpflaster.
Spielgeräte und Sicherheit
Zu den angedachten Spielgeräten für die sanierte Fußgängerzone berichtete Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr, die Verwaltung habe nun ein „Spielpferd mit Wagen“ ausgewählt. Darauf können Kinder turnen und klettern.

Einen Teil des Kaufpreises möchte die Stadt über eine Spende der Partnerstadt Lachen finanzieren. Die Lachener hätten 2000 Euro für ein Bänkle gestiftet. Diese Spende möchte die Stadt nun für das Spielpferd verwenden. „Wir bringen dann auch eine entsprechende Plakette dran an“, versprach sie.
In diesem Zusammenhang fragte Freie Liste Stadtrat Oskar Rapp nach der Kinderrutsche, die seit langem als zusätzliche Attraktion in der Fußgängerzone im Gespräch sei.

„Die strengen Sicherheitsvorschriften sprechen dagegen“, so Ginter. Man habe intensiv nach einer geeigneten stelle in der Innenstadt gesucht. Auch über eine geschlossene Röhre habe man nachgedacht. Die jüngste Idee, eine Rutsche am AOK-Abgang zu installieren werde auch nicht funktionieren. Entweder müsse man bis zur Parkhausausfahrt ein Sandbett bauen, oder die Treppe komplett umbauen und die Rutsche in der Mitte platzieren. Bei der angespannten Haushaltslage der Stadt sei beides nicht finanzierbar, so Ginter.
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