Musikschule Schramberg in der Corona-Krise

Not macht erfinderisch / Abbuchung für April ausgesetzt / Mitgliederversammlung verschoben

Schramberg. Die Musikschule Schramberg ist geschlossen. Damit geht es der Einrichtung so, wie vielen anderen auch. Musikschulleiter Meinrad Löffler und sein Team, bleiben aber dennoch aktiv. „Not macht erfinderisch“, sagt Löffler. Unter dieses Zitat stell er die aktuelle Arbeit an der Musikschule Schramberg.

Bedingt durch die Schließung der Musikschule im Zuge der Corona-Krise seit Montag,  16. März, hat sich unter den Lehrkräften der Musikschule ein enormer Ideenreichtum zur Weiterführung des Musikunterrichts entwickelt. Mit vielen kreativen Lösungen im Bereich der digitalen Medien werden sukzessive so viele Schüler wie möglich mit Aufgaben und Unterricht versorgt. Sie haben so die Möglichkeit weiterhin auf ihren Instrumenten unter professioneller Betreuung zu üben.

Gerade in Zeiten, in denen alle an die eigenen vier Wände gebunden sind, sei es wichtig, so Schulleiter Meinrad Löffler, dass die Schülerinnen und Schüler weiterhin sinnvolle Beschäftigungen ausüben. Musik zu machen, ein Instrument zu spielen, gehöre hier zweifelsohne dazu.

Um Familien in der aktuellen Situation zu entlasten, hat sich der geschäftsführende Vorstand der Musikschule dazu entschlossen, die Abbuchung für den Monat April vorerst auszusetzen. Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat Bereitschaft gezeigt, die Musikschulen im Land in dieser Situation zu unterstützen.

Wie sich die Lage im Mai entwickelt und inwieweit das Land die Musikschule unterstützt muss abgewartet werden. Die für den 28. April geplante Mitgliederversammlung wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.