Benachrichtigung

Parkapp: Wechsel an den Parkscheinautomaten

Bald werden die Aufkleber von paybyphone durch die von Parkster ausgetauscht. Archiv-Foto: him
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Lesezeit 2 Min.

Im Jahr 2018 hat Schramberg als erste Kommune in der Region das Bezahlen von Parkgebühren per Smartphone eingeführt. Per App können die Kunden seither die Gebühren entrichten – und falls nötig auch von der Arztpraxis oder dem Laden mühelos nachzahlen.

Schramberg. Ursprünglich hieß der Anbieter travipay und war eine Tochter des VW-Konzerns. Aus travipay wurde Paybyphone und gehört inzwischen zu einem anderen Konzern.

Kündigung auf Ende März

Nun wechselt die Stadt den Anbieter, wie Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr im Ausschuss für Umwelt du Technik bekannt gegeben hat. “Wir haben zum 31. März gekündigt“, sagte sie, ohne Gründe zu nennen. „Zum 1. April wird Parkster der neue Anbieter.“

Parkplatznutzer müssten sich die App des neuen Anbieters auf ihr Smartphone laden und könnten dann wie bisher per Smartphone bezahlen. Auf Nachfrage erklärt die Stadtverwaltung, der Wechsel zum neuen Anbieter hänge mit dessen „Marktakzeptanz“ zusammen. Beispielsweise in Rottweil ist der Anbieter bereits aktiv.

Stadt übernimmt Servicegebühr

Einen Vorteil bringt der Wechsel für die Nutzerinnen und Nutzer: Die Stadt übernimmt nun die Servicekosten für die Parkenden. „Dadurch verringern sich allerdings unsere städtischen Einnahmen“, so Eisenlohr.

Niedrige Nutzerzahlen

Viel dürfte das allerdings nicht ausmachen. Die Zahlen der Nutzerinnen und Nutzer waren bisher recht überschaubar. Im Jahr 2021 haben gerade mal drei Prozent der Parkenden die App genutzt.

Im vergangenen Jahr hat die Stadt knapp 148.000 bezahlte Tickets ausgegeben. Hinzu kamen 76.000 Gratistickets über die Brötchentaste. Von all diesen Tickets liefen knapp 9500 über die Handyapp, also 4,2 Prozent. Eingenommen hat die Stadt über die App 12.352 Euro.

... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. 2026 hat er die NRWZ auf eigenen Antrieb verlassen, auch, um sich einem eigenen journalistischen Projekt zu widmen. Mehr über ihn hier.

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