Janina Hettich-Walz knackt Olympia-Norm

Biathlon

Autor / Quelle: Pressemitteilung (pm)
Lesezeit 3 Min.
Erfolgreich: Janina Hettich-Walz.

Bereits beim prestigeträchtigen Biathlonwettkampf „auf Schalke“ konnte Janina Hettich-Walz zusammen mit ihrem Partner Justus Strelow glänzen. Mit diesem toll. Vor allem wollte sie um die Olympianorm erfüllen und sich im Weltcup nach vorne kämpfen. Was ihr eindrucksvoll gelang.

Während Janina Hettich-Walz bei vielen Weltcuprennen jeweils verhaltener begann, drückte sie beim Sprint über 7,5 Kilometer in Oberhof von Beginn an mächtig aufs Tempo. Auf der ersten Laufrunde flog sie förmlich über die Strecke. Sie erreichte den Schießstand auf Rang sieben liegend (+ 0:11 Minute) im absoluten Spitzenfeld.

Beim Liegendschießen blieb die letzte Scheibe stehen, trotz einer Strafrunde blieb der Rückstand mit 0:32 Minute sehr überschaubar. Auf der Strecke mit dem langen Anstieg „am Birxsteig“ kämpfte sie sich, entfesselnd laufend, vom 34. Zwischenrang bis auf Platz 13 (+ 0:36 Minute) nach vorne. Ihre etwas „wackligere“ Disziplin, das Stehendschießen, meisterte sie genial und ohne Fehler. Lohn war der achte Zwischenrang (+ 0:43 Minute) vor der letzten Laufrunde. Wie so oft spielte Janina Hettich-Walz dort ihre Klasse aus und machte nochmals zwei Plätze gut.

Bestes Saisonergebnis

Mit dem tollen sechsten Platz (1 Fehler/+ 0:50 Minute) erzielte sie ihr mit Abstand bestes Saisonergebnis und knackte damit auch die interne Olympianorm. Erleichtert konnte die 29-jährige Biathletin des SC Schönwald im Fernsehinterview auf einen äußerst gelungenen Auftakt in Oberhof zurückblicken. Auch wenn die Vorverlegung des Sprints um einen Tag und der Anreise erst am Vortag nicht nur bei ihr für Aufregung gesorgt hatten.

Beeindruckend war erneut ihre Laufleistung. Mit lediglich 21 Sekunden Rückstand erzielte sie im Feld der 95 Starterinnen die viertbeste reine Laufzeit. Durch das tolle Ergebnis verbesserte sich Janina Hettich-Walz in der Weltcupgesamtwertung vom 31. auf den 24. Platz.

Jetzt hofft sie auf einen erneuten Staffeleinsatz am Samstag und freut sich bereits sehr auf den Verfolger am Sonntag, den sie erstmalig in dieser Saison in der Spitzengruppe in Angriff nehmen kann.

Im deutschen Team überzeugte auch Franziska Preuß, die knapp vor Janina Hettich-Walz einen ausgezeichneten fünften Platz erreichte (1 Fehler/+ 0:47 Minute). Die laufstarke Julia Tannheimer erkämpfte sich trotz zweier Strafrunden den 17. Rang (+ 1:20 Minute). Trotz fehlerfreiem Schießen konnte Vanessa Voigt in ihrem Heimrennen als 27. (+ 1:39) nicht überzeugen. Selina Grotian (2 Fehler/+ 1:45) und Anna Weidel (1 Fehler + 1:50) überquerten die Ziellinie auf den Plätzen 30 und 32.  

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