Beim Werkzeugmaschinenbauer SW in Waldmössingen droht ein Personalabbau. Im Intranet hat die Geschäftsleitung die Beschäftigten informiert, es werde zu „Personalanpassungen“ kommen.
Schramberg. Der Vorsitzende des Betriebsrats Bünyamin Toy hat auf Nachfrage der NRWZ den Aushang bestätigt, das sei „kein Geheimnis“. Aber: „Noch ist nichts gesprochen.“
Der Aushang der Geschäftsleitung der „Schwäbischen Werkzeugmaschinen“ lautet:
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
die anhaltend schwierige wirtschaftliche Lage zwingt uns, Maßnahmen zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens umzusetzen. Dazu gehören auch Personalanpassungen, über die wir gemeinsam mit dem Betriebsrat sprechen, hierzu werden kurzfristig Verhandlungen aufgenommen. Unser Ziel ist es, diese Schritte so sozialverträglich wie möglich zu gestalten.
Uns ist bewusst, wie sensibel dieses Thema ist.
Die Geschäftsführung wird eng mit dem Betriebsrat zusammen-arbeiten, um faire und tragfähige Lösungen zu erarbeiten.
Weitere Informationen folgen in Kürze.
Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.
Eine Nachfrage bei der Geschäftsleitung zu den Hintergründen landete bei einem Mitarbeiter im Marketing. Er wollte erst Rücksprache halten und sich dann melden. (Wir werden hier gegebenenfalls nachberichten.)
Der Betriebsratsvorsitzende Toy hielt sich ebenfalls bedeckt, es habe noch keine Gespräche gegeben. Die Geschäftsleitung sei auf den Betriebsrat zugegangen, man habe aber noch keine Zahlen und noch keinen Gesprächstermin.
SW hat nach eigenen Angaben weltweit 1700 Beschäftigte, davon in Waldmössingen gut 800.
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