Am Sonntag, 17. November, fand in der Friedhofshalle Lauterbach die alljährliche Gedenkfeier zum Volkstrauertag statt. Bürgermeister Jürgen Leichtle erinnerte in seiner Ansprache eindringlich an die Schrecken von Krieg und Gewalt und rief laut Pressemitteilung zur Besinnung auf den Frieden in Europa auf.
Lauterbach. „Der Erste Weltkrieg, dessen Beginn sich in diesem Jahr zum 114. Mal jährt, war eine Jahrhundertkatastrophe. Wir müssen alles dafür tun, dass Europa ein Raum des Friedens bleibt“, betonte der Bürgermeister. Dabei ging er auch auf weitere prägende Ereignisse ein, wie den D-Day im Jahr 1944, der die Befreiung Europas von der NS-Herrschaft einleitete, und den Warschauer Aufstand, der für den unermüdlichen Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit steht.

In seiner Ansprache zitierte der Bürgermeister Mahatma Gandhi: „Es gibt keinen Weg zum Frieden. Der Frieden ist der Weg.“ Mit diesen Worten unterstrich er die Notwendigkeit, Frieden als eine tägliche Aufgabe zu begreifen und ihn aktiv zu gestalten.
Ansprache des Pfarrers
Der katholische Pfarrer Anton Cingia ergänzte die Gedenkfeier mit einer Ansprache, in der er auch für die evangelische Pfarrerin Schlagenhauf sprach.
Musikalisch begleitet wurde die Trauerfeier in diesem Jahr vom Musikverein „Harmonie“ Sulzbach, dessen einfühlsame Darbietungen die Gedenkfeier stimmungsvoll untermalten. Die traditionellen Klänge trugen dazu bei, die Veranstaltung in einer nachdenklichen und feierlichen Atmosphäre zu gestalten.
Zum Abschluss der Gedenkfeier legte Bürgermeister Jürgen Leichtle im Namen der Gemeinde Lauterbach einen Kranz nieder. Dieser symbolische Akt ehrte die Opfer von Krieg und Gewalt und setzte ein Zeichen für die Verpflichtung zur Wahrung des Friedens.
Die Gemeinde Lauterbach dankt allen Beteiligten, insbesondere Pfarrer Anton Cingia und dem Musikverein „Harmonie“ Sulzbach, für die würdevolle Mitgestaltung der Feierlichkeiten.
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