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CDU legt Fokus auf Stromspeicherung

Ein zentrales Problem sieht die CDU-Fraktion in den unzureichenden Speicherkapazitäten und –techniken

Der Installation von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern und über Parkplätzen gibt die CDU-Stadtratsfraktion den Vorzug, wobei sie eindringlich auf die Speicherproblematik hinweist. Foto: Martin Baumgartner
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Im Blick auf die Gemeinderatssitzung am kommenden Mittwoch hat sich die CDU-Stadtratsfraktion nochmals eingehend mit den zur Beratung anstehenden Photovoltaikprojekten befasst. Insbesondere dem Thema Stromspeicherung sieht sie bisher nicht genügend Beachtung geschenkt.

Rottweil – Generell bekräftigt die Fraktion ihre Prioritätensetzung. Anlagen der Photovoltaik (PV) sollten in erster Linie auf versiegelten Flächen wie Dächern und Parkplätzen installiert werden. Zu letzterem berichtete Miriam Kammerer von einer Fahrt durch Frankreich, wo etliche Parkplätze durch PV überdeckt zu sehen gewesen seien, während diese Methode hierzulande höchst zögerlich angegangen werde.

Nach Auffassung der CDU-Stadtratsmitglieder gilt es zu verhindern, dass immer mehr Flächen der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen würden, weshalb als zweite Priorität die sogenannte Agri-PV in Frage komme, um dadurch eine „doppelte Ernte“ zu erzielen, nämlich sowohl Strom als auch landwirtschaftlichen Ertrag. Dazu verweist die Fraktion auf die „Modellregion Agri-PV Baden-Württemberg“ (www.agripv-bw.de) der Landesregierung hin, womit seit 2021 einschlägige Projekte umgesetzt und wissenschaftlich ausgewertet würden.

Ein zentrales, bislang viel zu wenig beachtetes Problem sieht die CDU-Fraktion in den unzureichenden Speicherkapazitäten und –techniken. Erst über die Osterfeiertage habe es eine sogenannte „Hellbrise“ gegeben. Also durch das sonnige Wetter, teilweise im Verbund mit Wind, sei viel überschüssiger Strom produziert worden. Diesen habe man zwar an das Ausland abgegeben können, wofür aber 250 Millionen Euro Kosten entstanden seien.

„Es macht wenig Sinn, den PV-Ausbau zu forcieren, ohne die grundlegende Speicherproblematik zu lösen“, betont Monika Hugger, die Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion. Deshalb komme es nicht zuletzt darauf an, neue Speichertechnologien einzusetzen, wozu beispielsweise die Umwandlung von Strom in speicherfähiges Gas gehöre.

Autor / Quelle:Pressemitteilung (pm)
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