Symbol-Foto: privat

Zuletzt war es eine Serie von Auto­auf­brü­chen in und um Rott­weil, die die Poli­zei in Atem gehal­ten hat und die Bür­ger ver­un­si­chert. Der mut­maß­li­che Täter ist gefasst, die Serie brach ab. Nun geht es wie­der los – mit teils bra­chia­len Ein­brü­chen etwa in Sport­hei­me. Die Poli­zei geht in meh­re­ren Fäl­len von einem soge­nann­ten Tat­zu­sam­men­hang aus. Das bedeu­tet, dass sie ver­mu­tet, dass hier immer die­sel­ben Täter aktiv sind.

Neufra: Einbrecher durchsuchen Sportheim

Am Don­ners­tag­abend haben Mit­glie­der des TV Neuf­ra fest­ge­stellt, dass in ihr Ver­eins­heim ein­ge­bro­chen wor­den ist. Unbe­kann­te Täter hat­ten laut Poli­zei ver­sucht, die Ein­gangs­tür ein­zu­tre­ten. Die Tür gab nicht nach, wes­halb sie eine Glas­fül­lung neben der Tür zer­trüm­mer­ten. Im Gebäu­de durch­such­ten die Ein­dring­lin­ge alle Räu­me, ohne etwas zu ent­wen­den. Es ent­stand Sach­scha­den in noch unbe­kann­ter Höhe. Die Tat geschah wäh­rend der letz­ten sie­ben Tage.

Wilflingen: Einbruch beim VfR – Täter flexen Tresor auf

In der Nacht zum Don­ners­tag haben unbe­kann­te Täter ins Sport­heim des VfR Wilf­lin­gen ein­ge­bro­chen. Um ins Sport­haus zu gelan­gen, hebel­ten die Täter die Ein­gangs­tür auf. Im Gebäu­de durch­such­ten sie sämt­li­che Räu­me. In der Ver­eins­gast­stät­te zer­schmet­ter­ten die Täter eine Spar­kas­se und steck­ten den Inhalt ein. Bei der wei­te­ren Durch­su­chung stie­ßen die Gau­ner auf den Tre­sor, den sie mit einer Flex auf­schnit­ten. Bar­geld war kei­nes in dem Safe. Nach dem Auf­bre­chen einer wei­te­ren Tür ent­deck­ten die Ein­dring­lin­ge einen Bea­mer, den sie mit­nah­men. Der genaue Wert des Die­bes­guts ist bis­her noch nicht fest­ge­stellt wor­den. Der Sach­scha­den liegt bei unge­fähr 2000 Euro. Wer im nähe­ren Umfeld des Tat­or­tes Ver­däch­ti­ges beob­ach­tet hat wird gebe­ten, sich beim Poli­zei­re­vier Rott­weil zu mel­den (Tele­fon 0741 477 0).

Bösingen/Beffendorf: Einbrecher besuchen Vereinsheime

Die Sport­ver­ei­ne Bösin­gen und Beffen­dorf hat­ten in der Nacht zum Mitt­woch unge­be­te­nen Besuch von Ein­bre­chern. In Bösin­gen klet­ter­ten die Täter auf das Dach des an der Stra­ße nach Beffen­dorf gele­ge­nen Sport­heims und hebel­ten ein Dach­fens­ter auf. Nach dem Ein­stieg in das Gebäu­de durch­such­ten sie alle Räu­me. Die Gau­ner ent­wen­de­ten Bar­geld, ein Fern­seh­ge­rät, Geträn­ke und Süßig­kei­ten.

In Beffen­dorf, wo das Ver­eins­ge­län­de an die­sel­be Stra­ße angrenzt, gin­gen die Ein­bre­cher gewalt­tä­ti­ger vor. Zuerst bra­chen sie mit Werk­zeug­ein­satz die Ein­gangs­tür zum Sport­haus auf. Da die Tür vom Trep­pen­haus in die Ver­eins­gast­stät­te eben­falls ver­schlos­sen war, wur­de sie bra­chi­al über­wun­den. Die Ein­dring­lin­ge such­ten nach „Barem”. Sie fan­den einen Geld­beu­tel und zwei Spar­schwei­ne mit Inhalt. Wie in Bösin­gen hat­ten auch die Beffen­dor­fer Täter Lust auf Süßes, wes­halb sie Lut­scher und meh­re­re Packun­gen Frucht­gum­mi „mit­lau­fen” lie­ßen. Der Sach­scha­den war mit min­des­tens 8000 Euro erheb­lich.

Die Poli­zei geht von einem Tat­zu­sam­men­hang aus und sucht nach Zeu­gen. Wer an den bei­den Sport­hei­men ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht hat wird gebe­ten, sich zu mel­den (Poli­zei­re­vier Rott­weil: 0741 477 0, Poli­zei­re­vier Obern­dorf: 07423 8101 0).

Bösingen: Einbruchsversuch ins Schützenhaus

In der Sonn­tag­nacht haben unbe­kann­te Täter ver­sucht, ins Schüt­zen­haus ein­zu­bre­chen. Mit einem Schweiß­bren­ner durch­trenn­ten die unbe­kann­ten Täter die Eisen­git­ter vor den Fens­tern, ent­fern­ten sie aber nicht voll­stän­dig. Für die Ermitt­ler hat­te es den Anschein, als sei­en die Ein­bre­cher gestört wor­den. Die Gau­ner hat­ten bereits einen Scha­den in Höhe von zir­ka 500 Euro ange­rich­tet. Das Poli­zei­re­vier Rott­weil hat die Ein­bruchs­an­zei­ge auf­ge­nom­men und bit­tet Zeu­gen, die Hin­wei­se zur Tat geben kön­nen, sich zu mel­den (Tele­fon 0741 477 0). Ein Tat­zu­sam­men­hang mit den bei­den Ein­brü­chen in die Sport­hei­me Bösin­gen und Beffen­dorf (sie­he oben) in der Diens­tag­nacht sei nicht gänz­lich aus­zu­schlie­ßen, so die Poli­zei.