Schramberg. Eine spontane Hilfsaktion har die Familie Tekgöz aus Sulgen zusammen mit Mitgliedern des türkischen Elternvereins gestern Abend bereits für die Erdbebenopfer im Osten der Türkei gestartet. Zwei Sprinter voll Hilfsgütern seien bereits zu einer Sammelstelle in Herrenberg gefahren. Am Nachmittag werde ein weiterer Transporter losfahren. In Herrenberg warteten bereits zwei LKWs, um Hilfsgüter ins Erdbebengebiet zu bringen.
Die Betroffenheit gerade vieler türkischstämmiger Familien sei groß, so der Vorsitzende des Elternvereins Ibrahim Er zur NRWZ. Auch Mitglieder seiner Familie seien unter den Trümmern begraben worden.
Alles wird gebraucht
Im Katastrophengebiet werde alles gebraucht: Warme Kleidung, Decken, Schlafsäcke, aber auch Hygieneartikel, Heizgeräte, Powerbanks, Windeln, Lebensmittel. „Es ist ja alles verschüttet, die Menschen können kaum etwas aus den Trümmern holen“, so Er.
Die Familie Elmas und Izet Tekgöz hätte die Aktion ins Leben gerufen und ihre Garage als Zwischenlager frei gemacht. „Sie ist nun schon zum dritten Mal randvoll“, berichtet Er, der die Aktion unterstützt und per Telefon koordiniert. Die beiden Erdbeben mit je der Stärke 7,5 seien einmalig in der Geschichte der Türkei gewesen. „So schlimm war es noch nie.“ Deshalb sei schnelle Hilfe auch so wichtig, betont Er.
Info: Wer helfen möchte, kann Hilfsgüter direkt vorbei bringen bei Familie Tekgöz Mariazeller Straße 20/1 78713 Schramberg-Sulgen. Am besten bereits in Kartons verpackt, um den Transport zu erleichtern.
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