Bürgermeister Jürgen Leichtle begrüßte dieser Tage die Teilnehmer des diesjährigen IBG- Workcamp herzlich. Das internationale Workcamp bringe junge Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen, die sich für zwei bis drei Wochen gemeinsam für gemeinnützige Projekte einsetzen, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde.
Lauterbach. Die IBG (Internationale Begegnung in Gemeinschaftsdiensten) organisiert seit vielen Jahren Workcamps weltweit, um junge Menschen zu vernetzen und gemeinnützige Projekte zu unterstützen. Die Organisation fördert den kulturellen Austausch und das gegenseitige Verständnis durch gemeinschaftliches Engagement.
In diesem Jahr nehmen Paula und Elisa aus Spanien, Camila aus Mexiko, Yaroslav aus Frankreich, Rebecca aus Deutschland, Luca Maria und Massimiliano aus Italien, Thomas aus Griechenland, Bambi aus Frankreich sowie Jan aus Tschechien teil. Die Campleiter Florian und Paula aus Deutschland leiten die Gruppe durch die verschiedenen Projekte. Zusätzlich werden die Teilnehmer von Simon Kaupp, dem Bauhofleiter der Gemeinde, und seinem Mitarbeiter Sascha Moosmann betreut.
Pflege von Feuchtwiesen
In der ersten Woche steht die Pflege einer Feuchtwiese im Naturschutzgebiet Sulzbachtal auf dem Programm. Diese Feuchtwiese ist ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche bedrohte Pflanzen- und Tierarten und kann nicht maschinell bearbeitet werden. Durch das manuelle Mähen und Abtransportieren des Grases wird der Lebensraum erhalten und die Biodiversität gefördert.
In der zweiten Woche wird der Schulhof der Grundschule Lauterbach neu bepflanzt und verschiedene Wanderwege in Lauterbach werden gepflegt und, wo nötig, repariert.
Bürgermeister Jürgen Leichtle betonte die Bedeutung des Workcamps: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie junge Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenkommen, um unsere Gemeinde zu unterstützen. Ihr Einsatz ist ein wertvoller Beitrag zu unseren ökologischen Projekten und fördert das Verständnis und den Austausch zwischen den Kulturen.“
Begegnungen am Nachmittag
Die Gemeinde stellt den Freiwilligen Vesper und Getränke zur Verfügung, und nachmittags haben die Teilnehmer Zeit, die Umgebung zu erkunden. Bereits am Dienstag besuchte die Gruppe das Rathaus und erhielt eine Führung durch den Bürgermeister, der ihnen den Sitzungssaal und einige Werke von Wilhelm Kimmich vorstellte. Dagmar Fischer von der Tourist-Info präsentierte anschließend die vielseitigen Freizeitmöglichkeiten in Lauterbach.
Internationale Workcamps fördern Respekt und Offenheit und tragen zum Abbau von Vorurteilen bei. Sie leisten so einen wichtigen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben. Die Teilnehmer sind auf dem „Mossenmättle“ untergebracht und die Gemeinde freut sich über das Engagement der jungen Menschen aus aller Welt.
Die IBG Workcamps haben eine lange Tradition in Lauterbach und wurden in vielen Gemeinden erfolgreich durchgeführt. Die bisherigen Projekte in Lauterbach und anderen Orten haben nachhaltige positive Auswirkungen auf die Umwelt und die Gemeinschaft gezeigt.
Die Gemeinde Lauterbach wünscht allen Teilnehmern eine spannende und schöne Zeit und bedankt sich für ihre tatkräftige Unterstützung bei den ökologischen Projekten.
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