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Achtjähriger Junge wird zum Helfer: Mann aus verrauchter Wohnung gerettet

Weil ein achtjähriger Junge schnell reagierte und seine Mutter alarmierte, konnten Rettungskräfte rechtzeitig eingreifen. Eine ältere Person kam ins Krankenhaus.

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Oberndorf. Das umsichtige Verhalten eines achtjährigen Jungen hat am Dienstag in Oberndorf möglicherweise Schlimmeres verhindert. Der Junge bemerkte den alarmierenden Rauchmelder in einer verrauchten Wohnung, lief sofort zu seiner Mutter und schilderte ihr die Situation. Die Mutter verständigte umgehend die Rettungskräfte. Und der Junge kümmerte sich um die Leute im Haus.

Die Feuerwehr wurde daraufhin mit dem Stichwort „Menschenleben in Gefahr“ alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich ein älterer Mann in der Wohnung. Die Räume waren verraucht, die Person reagierte zunächst nicht. „Ich sah von draußen eine reglose Person in der Wohnung“, berichtete der Einsatzleiter, Oberndorfs Stadtbrandmeister Manuel Suhr, der NRWZ. Der Mann habe auf Klopfen, Rufen und Klingeln nicht reagiert.

Unter Atemschutz gingen Feuerwehrleute in die Wohnung vor. Der ältere Mann wurde dem Rettungsdienst übergeben und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Im Einsatz waren ein Löschzug der Feuerwehr mit 24 Kräften sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzt.

Stadtbrandmeister Manuel Suhr hob das Verhalten des Jungen ausdrücklich hervor. „Das darf man positiv hervorheben“, sagte er vor Ort. Durch seine schnelle Reaktion sei die Rettungskette frühzeitig in Gang gesetzt worden. Was Suhr besonders toll fand: Der Bub hatte nicht nur dafür gesorgt, dass die Feuerwehr gerufen wurde, sondern alarmierte dann auch die weiteren Bewohner im Haus, seine Nachbarn.

Erschwert wurde die Anfahrt der Einsatzkräfte laut Suhr durch eine Baustelle im betroffenen Bereich.

Zum Gesundheitszustand des Mannes lagen zunächst keine weiteren Informationen vor. Er wurde im Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die Brandursache: auf dem Herd vergessenes Essen.

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