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Gas sparen im Badschnass: Offen lassen, aber kühleres Wasser

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Schramberg  – Überall wird gegenwärtig im Zusammenhang mit dem Gas sparen über Hallenbäder diskutiert. Manche Städte schließen ihre Bäder komplett. Andere wie das Badkapp in Albstadt verlangen einen Gaszuschlag. In Rottweil haben die Verantwortlichen die Absenkung der Wassertemperatur beschlossen.

Wenn das badschnass in Sulgen demnächst wieder  geöffnet wird, wird es auch hier eine Temperaturabsenkung geben, so Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr im Gespräch mit der NRWZ.

„Und zwar um zwei Grad“, so Eisenlohr. Stadtwerkeleiter Peter Kälble sei im Urlaub. Es sei  aber eigentlich klar, dass das badschnass offen bleiben soll.

Schulsport und Personal

Während der Corona-Pandemie sei das Bad geschlossen gewesen. Das habe „gerade im Bereich des Schulsports zu großen Einschnitten insbesondere für Kinder“ geführt, so Eisenlohr. Es sei aber wichtig, dass die Kinder schwimmen lernen. „Wenn wir an der Schließung irgendwie sinnvoll vorbeikommen, machen wir es.“

Hinzu komme, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wegen der Pandemie  Kurzarbeit hatten. „Allzu oft kann man das denen nicht mehr antun.“ Die Verwaltung und die Stadtwerke würden die Situation kontinuierlich bewerten.

Um Energie zu sparen, werde man auf energieintensive Angebote wie die Dampfgrotte oder den Whirlpool verzichten, das Bad als Ganzes aber geöffnet lassen.

Ein selektiver Betrieb etwa nur für den Schulsport brächte wenig, so Eisenlohr. Das habe sich in anderen Kommunen gezeigt.

Eintrittspreise stabil

Im Internet haben dieser Tage einzelne User gefordert, wenn im Rottweiler Aquasol die Leistungen zurückgeschraubt würden, müssten auch die Preise  sinken. Davon hält Eisenlohr wenig. Bei einer Absenkung um zwei Grad habe man noch keinen „massiven Komfortverlust“, findet Schrambergs Oberbürgermeisterin.

Es habe andererseits auch schon eine Erhöhung der Eintrittspreise zur Debatte gestanden. Dies habe sie auf Wunsch des Gemeinderats aber wieder von der Tagesordnung genommen.

... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. 2026 hat er die NRWZ auf eigenen Antrieb verlassen, auch, um sich einem eigenen journalistischen Projekt zu widmen. Mehr über ihn hier.

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