Demnächst werden Bagger und Kran in der Josef-Andre-Straße stehen. Die Spittelbau plant ein Neubauprojekt auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses. Dieses steht schon seit einiger Zeit leer. Geplant ist ein Gebäude mit acht Wohneinheiten, so Spittelbau-Geschäftsführer Patrik Schuhmacher zur NRWZ. Es sei zwar „keine einfache Zeit“ für Bauherren, doch es entspanne sich gerade etwas bei den Baupreisen.
Schramberg. Die acht Wohnungen seien alle barrierefrei zu erreichen und besonders für Senioren geeignet. Seine Firma habe vor zehn Jahren ihr letztes Bauvorhaben im Spittel umgesetzt. Mit dem Neubau werde man dann sieben Gebäude mit 150 Wohneinheiten in diesem Schramberger Quartier verwirklichen.

Beim neuen Projekt ist Schuhmacher optimistisch: „Ich denke, wir bekommen es verkauft.“ Vier der acht Wohnungen sind bereits vier reserviert. Der Baubeginn ist für den 1. Februar vorgesehen, bezugsfertig sollen die Wohnungen dann in gut einem Jahr sein.
Viele Altbauten nicht sanierungsfähig
Zu den vielen leerstehenden Häusern in der Talstadt meint Schuhmacher, viele der Gebäude seien „nicht mehr sanierungsfähig“. Die Bausubstanz sei schlecht, die Räume entsprächen nicht heutigem Standard. Zudem bürde der Gesetzgeber den Eigentümern immer mehr auf. „Das ist ein Riesenthema.“
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